Erfolgreicher Sparkurs

Bregenz hat 6,5 Millionen Euro mehr als erwartet

Vorarlberg
06.05.2026 06:00
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Mit satten drei Millionen Euro Minus hatten die Bregenzer im Voranschlag 2025 gerechnet – umso erfreulicher fiel der Rechnungsabschluss in der Vorarlberger Landeshauptstadt aus. Unter dem Strich stand am Ende nämlich ein Plus von 3,6 Millionen Euro. Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) erklärt im „Krone“-Gespräch, wie es dazu kam.  

„Wir konnten das Ergebnis um 6,6 Millionen Euro verbessern“, freut sich das Bregenzer Stadtoberhaupt nach der einstimmigen Verabschiedung des Rechnungsabschlusses 2025. Gelungen sei dies aufgrund eines strikten Sparkurses. „In der Verwaltung wurde jeder Posten genau hinterfragt – so konnten rund drei Millionen Euro eingespart werden. Zudem sind die Kommunalsteuern um rund 3,6 Millionen Euro gestiegen“, rechnet Ritsch vor. Und nicht zuletzt würden auch die Investitionsausgaben mit 51,7 Millionen Euro um 2,4 Millionen unter dem Wert des Voranschlags liegen. 

Stichwort Investitionen: 19,4 Millionen Euro entfielen hier für den Neubau des Hallenbads. Weitere 15,3 Millionen Euro mussten die Bregenzer im vergangenen Jahr für die dritte Etappe beim Umbau des Festspielhauses berappen. 2,6 Millionen Euro entfielen auf die weitere Beteiligung am Ausbau der Seewassernutzung.   

Schlussendlich gab es 2025 operative Einzahlungen in Höhe von 130,2 Millionen Euro, diesen standen operativen Auszahlungen von 126,6 Millionen Euro gegenüber. Das Plus von rund 6,6 Millionen Euro wirkte sich auch positiv auf den Schuldenstand aus: Die Bregenzer hatten damit gerechnet, dass sich dieser mit Jahresende auf 167 Millionen Euro belaufen würde. 

Michael Ritsch (links) und Vizebürgermeister Roland Frühstück (ÖVP) haben einen Sparkurs ...
Michael Ritsch (links) und Vizebürgermeister Roland Frühstück (ÖVP) haben einen Sparkurs eingeschlagen, der Wirkung zeigt.(Bild: Stadt Bregenz)

Im Vergleich zu 2024 hat sich der Schuldenstand „nur“ um 24 Millionen Euro erhöht und liegt nun bei 160 Millionen Euro. Grund zum Jubeln sieht Bürgermeister Michael Ritsch deshalb nicht – und hat die Beibehaltung des Sparkurses verordnet: „Wir wollen die Verwaltung noch schlanker aufstellen und die positive Manövriermasse auf 10 Millionen Euro bringen. Das ist der Fahrplan.“

Angesichts der anstehenden Investitionserfordernisse, wie beispielsweise der Fertigstellung des Seebads, sowie der unsicheren Wirtschafts- und Finanzlage sei es schwer, den Haushalt zu konsolidieren und genaue Prognosen abzugeben.

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