Neue Facette

Saalfeldener „DDR-Bauer“ baute in gesperrter Zone

Salzburg
06.05.2026 09:00

Die Causa rund um das Saalfeldener Hinterlehen Gut in Salzburger ist um eine Facette reicher. Diese fügt sich nahtlos in fragwürdige Vorgänge ein. Diesmal ist die Frage, ob ein Gebäude an der Stelle überhaupt errichtet werden durfte, weil es sich um eine Gefahrenzone handelt.

Die Ungereimtheiten um das Gut reißen einfach nicht ab. Der Hof wurde unter fragwürdigen Umständen von einem offensichtlichen Immobilien-Investor gekauft. Dieser hatte einen ehemaligen Schweinemastbetrieb in der DDR als Landwirte-Eignung angegeben. Wie bekannt ist, dürfen in Salzburg nur Bauern landwirtschaftliche Flächen kaufen. Auch strafrechtliche Vorwürfe aus dem Jahr 2017 und eine mögliche falsche Staatsbürgerschaft aus Moldawien haben zuletzt viele Fragen aufgeworfen.

Die aktuelle Nutzung hinterlässt ebenfalls mehr Fragen als Antworten. Handelt es sich tatsächlich noch um einen landwirtschaftlichen Betrieb? „Ich gehe davon aus, dass durch den illegalen Abriss kein bäuerliches Gebäude mehr besteht und daher von keiner aufrechten Hofstelle auszugehen ist“, sagt der grüne Landtagsabgeordnete Simon Heilig-Hofbauer.

Neben möglichen Schwarzbauten und möglichen illegalen Abrissen beschäftigt jetzt auch der Standort eines neuen Gebäudes die Behörden. So wurde eine Garage in einer roten Zone errichtet. Dort hätte eigentlich gar nicht gebaut werden dürfen. Ausnahmen gibt es nur für land- und forstwirtschaftliche Gebäude. „Augenscheinlich ist eine Nutzungsänderung erfolgt“, so Heilig-Hofbauer. Derzeit beschäftigt sich auch das Landesverwaltungsgericht mit der Causa.

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