Schutzanzug-Einsatz

Chlorgas-Austritt während Badebetriebs in Freibad

Oberösterreich
05.05.2026 15:59

Rund 35 Feuerwehrleute beim Linzer Parkbad, einige in Schutzanzügen. Die Badegäste glaubten, dass die Florianijünger am Namenstag ihres Schutzpatrons zur Übung angerückt waren, doch es war ein „scharfer Einsatz“, nachdem ein Detektor im Bad angeschlagen hatte: Chlorgas-Austritt.

Der „Gefährliche-Stoff-Zug“ rückte aus, als Unterstützung noch Kameraden der FF St. Magdalena – der betroffene Bereich wurde großflächig abgesperrt, ehe die Feuerwehrleute in Schutzanzügen vorrückten. „Wir konnten die lecke Chlorgasflasche rasch finden und mit einer speziellen Schutzkappe abdichten“, heißt es bei der Berufsfeuerwehr Linz. Da das betroffene Areal nicht an den Badebereich grenzte, wurde von einer Evakuierung abgesehen: „Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Gäste.“

Gefahr der Verätzung
Doch für die Feuerwehrleute war es nicht ungefährlich. Chlorgas bildet in Verbindung mit Flüssigkeit eine Säure und damit besteht beim Einatmen oder auch nur durch Schweiß auf der Haut Verätzungsgefahr. Daher legten die Feuerwehrleute aus Eigenschutz die gasdichten Schutzanzüge an und auch bei der Dekontaminierung mussten die Helfer auf Eigenschutz achten.

Ähnliche Einsätze mehrmals pro Jahr
Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz vorbei, verletzt wurde niemand. Jedes Jahr rücken Feuerwehren zu Chlorgaseinsätzen in Bädern aus – im Vorjahr etwa in St. Martin/I., als sechs Wehren ausrückten, um defekte Chlorgasflaschen abzudichten.

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