Met Gala 2026: Kylie Jenner provoziert mit einem Nippel-Korsett. Kim Kardashian erscheint wie eine Göttin aus Metall. Und Heidi Klum? Die kommt als täuschend echte Marmorstatue. Hier sind die spektakulärsten Looks der „Party des Jahres“ im Metropolitan Museum of Art in New York.
Kylie Jenner lieferte bei der starbesetzten Met Gala im Metropolitan Museum in New York einen der Auftritte, über die an diesem Abend am meisten gesprochen wurde – und das trotz einer Konkurrenz, die wirklich alles gab.
11.000 Stunden Handarbeit
In einer aufwendig gefertigten Kreation des Modehauses Schiaparelli setzte sie auf ein hautfarbenes Korsett mit den ikonischen „Faux Nipples“ – ein Design, das bewusst mit Wahrnehmung und Provokation spielte.
Dazu kombinierte sie einen voluminösen Satin-Rock, der den Eindruck erweckte, als würde sie das Kleid gerade ausziehen. Ihre Schwester Kendall erschien in einer abgewandelten Form ihres Looks von Zac Posen und ließ „nur“ eine Seite eines Nippel-BHs hervorblitzen.
Kardashian als lebende Bronze-Skulptur
Ihre Schwester Kim Kardashian schlug eine völlig andere Richtung ein und verwandelte sich in eine lebendige Skulptur.
In Zusammenarbeit mit Künstler Alan Jones präsentierte sie einen Bronze-Brustpanzer, inspiriert von Kunstwerken der 1960er-Jahre. Der metallische Look, kombiniert mit einem gewagten Rockschnitt, ließ sie wie eine moderne Göttin erscheinen.
Klum als antike Marmorstatue
Bei Heidi Klum musste man überlegen, ob sie das Event nicht mit einer ihrer Halloween-Partys verwechselt hat. Denn sie erschien als täuschend echte antike Statue.
Graue Körperbemalung, feine Prothesen und ein steinartig modellierter „Schleier“ verliehen ihr eine fast unheimliche Präsenz. „Ich sehe hart aus, aber ich bin weich“, kommentierte die 52-Jährige ihr Outfit. Die Idee dazu sei ihr bei einem Besuch im Metropolitan Museum gekommen.
Bad Bunny als alter Mann, Perry mit Maske
Der Sänger Bad Bunny war auf dem gelb-grünen Teppich mit Blumendekoration als älterer Mann verkleidet, die Sängerin Janelle Monaé trug ein Kleid aus Moos und Kabeln, ihre Kollegin Katy Perry eine Art Roboter-Maske. Aus dem Kleid von Ski-Star Eileen Gu schwebten Seifenblasen heraus.
Beyoncé im Strass-Skelett
Beyoncé wurde von Ehemann Jay‑Z und Tochter Blue Ivy begleitet. Ihr Look, entworfen von Olivier Rousteing, war ein echtes Statement: ein glitzerndes Strass‑Skelett, das sich wie eine zweite Haut über ihren Körper legte, kombiniert mit einer dramatischen Federschleppe, die bei jeder Bewegung für maximalen Glamour sorgte.
Rihanna erschien in einem spektakulären Kleid aus handgeformter, gewebter Herzoginseide mit recycelten Metallfäden – verziert mit über 115.000 Kristallperlen, antiken Juwelen und Ketten. Allein die Stickerei verschlang 1.380 Stunden.
Worum es eigentlich geht
Die Met Gala – offiziell das „Costume Institute Benefit“ – gilt seit der Ära von Anna Wintour als das wichtigste Mode-Event weltweit.
Jahr für Jahr verwandelt sich das Metropolitan Museum of Art am ersten Montag im Mai in eine Bühne für spektakuläre Looks, auf die sich Stars und Designer monatelang vorbereiten.
Bezos als Geldgeber
Mitfinanziert und mitausgerichtet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von Amazon-Gründer Jeff Bezos und seiner Ehefrau Lauren Sánchez Bezos, die sich allerdings alleine auf dem gelb-grünen Teppich zeigte.
Unterstützt wurden sie von einer hochkarätigen Riege an Co-Hosts, darunter Beyoncé, Sabrina Carpenter, Doja Cat, Nicole Kidman, Zoë Kravitz, Lena Dunham sowie Venus Williams.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Eröffnung der Ausstellung „Costume Art“, begleitet vom Dresscode „Mode ist Kunst“.
Bilder der Ausstellung:
Die Met Gala ist nicht nur ein gesellschaftliches Großereignis, sondern vor allem eine Benefizveranstaltung: Die Einnahmen fließen vollständig in das Kostüm-Institut und sichern dessen Jahresbudget. Damit bleibt der „Met Ball“ das, was er seit Jahrzehnten ist – eine einzigartige Verbindung aus Mode, Kunst und Mäzenatentum.
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