Atleticos Antoine Griezmann will das Trauma von 2016 ablegen. Zunächst ist dafür ein Sieg in London nötig.
Noch heute haben viele Atletico-Fans diese Szene vor Augen. 28. Mai 2016 in Mailand, 47. Minute im Champions-League-Finale gegen Real Madrid. Antoine Griezmann hat die Chance, per Elfmeter auf 1:1 zu stellen. Er verlädt Navas, doch der Ball kracht an die Latte. Atletico schafft später zwar den Ausgleich, unterliegt jedoch im Elferschießen. Einmal mehr war man auf dem letzten Meter gescheitert, obgleich man mit Siegen über Barcelona und Bayern den stärksten Eindruck hinterlassen hatte.
Zehn Jahre später spukt dieser Elfer noch immer in Griezmanns Kopf herum. „Ich denke nicht jeden Tag daran, aber wann immer wir mit Freunden oder Teamkollegen über die Champions League sprechen, kommt dieser Moment unweigerlich zur Sprache: 2016, der Elfer“, gibt der Franzose zu, der dieses Trauma endlich abschütteln will: „Das Einzige, was mir darüber hinweghelfen würde, wäre heuer der Titel.“
Wieder Aluminium
Und dafür bedarf es heute eines Auswärtssieges bei Arsenal - oder zumindest eines Remis mit einem anschließend erfolgreichen Elfmeterschießen. Im Hinspiel war Griezmanns Latten-Trauma weitergegangen, hatte er die große Chance aufs 2:1 trotz einer starken Leistung wieder nur ans Aluminium gesetzt.
Atletico steht für Kampf, heute werden die Madrilenen wohl doppelt laufen, um ihrem langjährigen Superstar gegen Arsenal den Finaleinzug zu ermöglichen. Personell gibt es gute Nachrichten. Griezmanns Sturmpartner Alvarez soll fit sein. Während Arsenal im Titelkampf der Premier League wieder alle Trümpfe in Händen hält: Nach Evertons 3:3 gegen Manchester City wären die „Gunners“ mit Siegen gegen West Ham, Burnley und Crystal Palace fix Meister. Heute soll in der Königsliga das erste Finalticket seit 2006 gelöst werden.
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