Ab Montag wollen die USA Schiffe aus der Straße von Hormuz eskortieren. Das verkündete US-Präsident Donald Trump am Sonntag auf seiner Plattform Truth Social.
Trump schrieb Sonntagabend in einer länglichen Erklärung auf seiner Plattform Truth Social, Länder aus der ganzen Welt hätten die USA gefragt, ob sie helfen könnten, ihre Schiffe zu befreien. Es handle sich um Schiffe aus Teilen der Welt, die in keiner Weise in das verwickelt seien, was sich derzeit im Nahen Osten abspiele.
Schiffe und Besatzungen sollen aus der Meerenge herausgeholt werden
„Zum Wohle des Iran, des Nahen Ostens und der Vereinigten Staaten haben wir diesen Ländern mitgeteilt, dass wir ihre Schiffe sicher aus diesen gesperrten Wasserstraßen geleiten werden, damit sie frei und ungehindert ihren Geschäften nachgehen können. Ich habe meine Vertreter angewiesen, ihnen (den Ländern) mitzuteilen, dass wir uns nach besten Kräften bemühen werden, ihre Schiffe und Besatzungen sicher aus der Meerenge herauszuholen.“ Dieser Prozess „Project Freedom“ werde Montagfrüh nahöstlicher Zeit beginnen.
„Humanitäre Geste“
„Mir ist voll und ganz bewusst, dass meine Vertreter sehr positive Gespräche mit dem Iran führen und dass diese Gespräche zu etwas sehr Positivem für alle führen könnten“, schrieb Trump weiter. Die Verlegung der Schiffe sei lediglich dazu gedacht, Menschen, Unternehmen und Länder zu befreien, die absolut nichts falsch gemacht hätten und Opfer der Umstände seien. „Dies ist eine humanitäre Geste im Namen der Vereinigten Staaten, der Länder des Nahen Ostens, aber insbesondere des Iran.“
Auf vielen der Schiffe würden Lebensmittel knapp. „Ich denke, es wäre ein großer Schritt, um den guten Willen all derer zu zeigen, die in den vergangenen Monaten so erbittert gekämpft haben. Sollte dieser humanitäre Prozess in irgendeiner Weise gestört werden, muss dieser Störung leider mit Härte begegnet werden.“
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