Liebe Leserin, liebe Leser, bekanntlich sind die öffentlichen Kassen leer, auch das Land Vorarlberg muss sparen – und tut dies ziemlich rigoros. Doch über so manche Maßnahme kann man sich nur wundern. So hat das Land etwa die Förderung von Dreijährigen in privaten Kindergärten gekürzt. Ursprünglich eingeführt worden war die Förderung, weil das Land selbst mit dem Ausbau der Kinderbetreuungsplätze nicht hinterherkam und daher auf private Träger angewiesen war. Nun hat man laut eigenen Angaben genügend öffentliche Plätze geschaffen, folglich sei die Unterstützungsleistung nicht mehr notwendig, so die Argumentation. Für die Eltern bedeutet das eine empfindliche finanzielle Mehrbelastung, weshalb viele sich wohl für ihre Kleinkinder tatsächlich eine öffentliche Einrichtung suchen werden. Das erste Problem: Dort gibt es zwar genügend Plätze, aber zu wenig Personal. Das zweite Problem: Die Integration der Dreijährigen wird es den Kindergärten noch schwieriger machen, ihrem Bildungsauftrag zurecht zu werden, es droht ein massiver Qualitätsverlust. Und einen solchen kann sich Vorarlberg nicht leisten, wie die desaströsen Ergebnisse beim jüngsten Bildungsmonitoring an den Volksschulen aufgezeigt haben. Lesen Sie die ganze Geschichte meines Kollegen Philipp Vondrak in der heutigen Sonntagsausgabe der „Krone Vorarlberg“. Machen Sie's gut und bleiben Sie gesund! Herzlichst, Emanuel Walser
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