Filiale: „Unangenehm“

Inder schleppte Leiche von Schwester in Bank

Ausland
29.04.2026 11:07
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine morbide Art und Weise, um das Ableben seiner Schwester zu beweisen, hat sich ein Inder einfallen lassen. Er grub deren Leiche aus und schleppte sie in die Bankfiliale. Er hatte keine Sterbekurkunde und wusste sich offenbar nicht anders zu helfen, um ihren Tod zu belegen ...

Der skurrile Vorfall ereignete sich in einer ländlichen Gegend im östlichen Bundesstaat Odisha am Montag. Der Mann hatte zuvor bei der Indian Overseas Bank Geld vom Konto seiner verstorbenen Schwester abheben wollen – die Mitarbeiter hätten ihm jedoch mitgeteilt, dass Abhebungen „ohne eine ordentliche Bevollmächtigung“ der Kontoinhaberin nicht möglich seien. 

Verärgert, weil er wegen der fehlenden Sterbeurkunde abgewiesen worden war, habe er daher die einige Tage zuvor bestattete Leiche seiner Schwester ausgegraben und in die Bankfiliale gebracht.

Bank: „eine sehr unangenehme Situation“
Indische Fernsehsender verbreiteten Bilder davon, wie der Mann offenbar eine teils in Plastik eingewickelte Leiche über der Schulter trug. Die Bank erklärte, das Vorgehen des Mannes habe „eine sehr unangenehme Situation“ in der Filiale verursacht. Dem Mann fehle es anscheinend an Verständnis für die erforderlichen Verfahren bei Bankgeschäften. Sein Anliegen werde aber „mit Priorität“ behandelt, sobald er die Sterbeurkunde seiner Schwester vorlege.

Die Registrierung von Geburten und Todesfällen ist in Indien Pflicht. Es gibt allerdings Lücken in der Dokumentation, insbesondere in ländlichen Gebieten des riesigen Landes. Daher verfügen viele Familien nicht über die notwendigen Urkunden.

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