Die Österreichische Bundesbahn bietet mit einem Ausbildungsprogramm zum Fahrdienstleiter eine neue Karriereoption für Leistungssportlerinnen und -sportler. Begleitend zur aktiven Karriere können sich Interessierte so eine langfristige berufliche Perspektive aufbauen, wie es am Mittwoch in einer Aussendung von Sportministerium und ÖBB hieß. Es gebe damit ein weiteres Anstellungsmodell für den Spitzensport ergänzend zu jenen von Bundesheer, Justiz, Zoll und Polizei.
Entwickelt wurde das Programm in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Eisenbahnsport (ÖES). Der Start erfolgt am 3. Dezember 2026 und läuft bis Ende Jänner 2028. Die Ausbildung in Wien und St. Pölten ist auf 16 Personen begrenzt. Mit einer Vier-Tage-Woche und 22 Wochenstunden soll ausreichend Zeit für Trainingseinheiten sowie Wettkämpfe bleiben. Bereits während der Ausbildung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein monatliches Gehalt.
„Echte berufliche Perspektive“
„Mit diesem Programm eröffnen wir Leistungssportlerinnen und -sportlern eine echte berufliche Perspektive – ohne dass sie sich zwischen Sport und Beruf entscheiden müssen“, betonte Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.
Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt meinte: „Dieses Programm ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir Sport und die Ausbildung von Fachkräften sinnvoll verbinden und Athletinnen und Athleten langfristige Perspektiven bieten können.“
Alle Informationen zum ÖBB-Ausbildungsprogramm finden Sie HIER.
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