In Wald am Arlberg in Vorarlberg stand am frühen Montagabend ein Stall in Vollbrand, die Flammen griffen auf ein Wohnhaus über. Beide Gebäude wurden zerstört. Sieben Einsatzkräfte erlitten leichte Verletzungen und mussten ins Spital. Die Brandursache ist noch unklar.
Zugetragen hat sich der Vorfall gegen 17.15 Uhr in Wald am Arlberg. Als die alarmierten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, stand ein Stallgebäude bereits lichterloh in Flammen. Dem Eigentümer war es kurz zuvor glücklicherweise noch gelungen, seine im Stall untergebrachten Alpakas sowie ein Wohnmobil aus dem Gefahrenbereich zu bringen.
Dach mit Kranfahrzeug entfernt
Die Feuerwehr konzentrierte sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf ein direkt angebautes Gästewohnhaus zu verhindern. Da sich unter dem Blechdach des Wohnhauses eine enorme Hitze entwickelte, musste dieses mithilfe eines Kranfahrzeuges abgetragen werden, um die Glutnester bekämpfen zu können. Im Zuge des schwierigen Einsatzes zogen sich insgesamt sieben Feuerwehrleute leichte Verletzungen zu. Sie wurden nach der Erstversorgung vor Ort zur weiteren Abklärung ins Landeskrankenhaus Bludenz eingeliefert.
An beiden Gebäuden entstand massiver Sachschaden. Die Landesstraße L97 musste für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt werden, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Die Ursache für den Brandausbruch ist bislang unbekannt, Brandermittler des Landeskriminalamtes haben die Ermittlungen aufgenommen.
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