Eine Erhöhung der Förderung durch das Land hat letztlich nicht gereicht. Die Querelen rund um das Tageselternzentrum (TEZ) gipfeln jetzt in der Insolvenz. Das gaben Geschäftsführung und Vorstand des Vereins am Montagnachmittag bekannt.
Zuvor hatte es eine externe Prüfung durch eine Wirtschaftsprüfungskanzlei gegeben. Der Befund lautete, dass der Verein nicht kostendeckend zu führen sei, und aufgrund struktureller und finanzieller Herausforderungen ein Fortbestand in derzeitiger Form nicht möglich sei, teilte der Verein am Montag mit.
Seit Jahresbeginn hatte es beim TEZ einen Konflikt zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat um eine seit Jahren existierende Überzahlung gegeben, die gekürzt hätte werden sollen. Eine Reduktion um fünf Prozent, wie vereinbart, hat die finanziellen Probleme nicht beseitigen können.
Auch eine Erhöhung der Förderbeiträge des Landes im März kam letztlich zu spät. „Das Defizit liegt am unzureichenden Management, verspätetem und zögerlichem Gegensteuern sowie einer eklatanten Vernachlässigung der internen Probleme“, kommentiert die für Kinderbetreuung zuständige Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ). Aktuell würden Gespräche für eine tragfähige Lösung für die 500 betreuten Kinder und ihre Familien laufen.
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