Nur Netzbetreiber

Bregenzer Stadtwerke liefern kein Gas mehr

Vorarlberg
27.04.2026 11:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Mit 30. September werden die Stadtwerke Bregenz GmbH die Belieferung ihrer Kunden mit Erdgas und Biogas einstellen. Hintergrund dieser Entscheidung ist die Entwicklung des liberalisierten Energiemarktes – die Anforderungen an Beschaffung, Handel und Administration sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

„Für ein regionales Versorgungsunternehmen ist es unter diesen Rahmenbedingungen zunehmend herausfordernd, die Gaslieferung wirtschaftlich und nachhaltig zu betreiben. Daher haben sich die Stadtwerke Bregenz dazu entschlossen, sich künftig auf ihre Rolle als Netzbetreiberin zu konzentrieren“, heißt es in der Aussendung der Stadt. Als Gasnetzbetreiberin wollen die Stadtwerke Bregenz im Netzgebiet Bregenz, Lochau und Hörbranz eine sichere Versorgung bieten und entsprechende Investitionen in die Infrastruktur tätigen. 

Kündigungsschreiben kommt mit Monatsende
Aktuell versorgen die Stadtwerke Bregenz rund 4300 Objekte mit Gas und waren bisher für etwa 85 Prozent davon auch als Lieferantin tätig. Alle betroffenen Kunden werden Ende April ein Kündigungsschreiben mit detaillierten Informationen zum weiteren Vorgehen beim Anbieterwechsel erhalten. Wird seitens der Kunden bis zum 30. September 2026 kein neuer Liefervertrag abgeschlossen, weist die Regulierungsbehörde E-Control Austria einen neuen Versorger zu.

Alle weiteren Leistungen der Stadtwerke Bregenz – darunter die Trinkwasserversorgung, der Betrieb des Seebads und der Mili, der Stadtbus, das Parkhaus am Hafen sowie die Angebote der Tochtergesellschaft Schlappack Stadtinstallateur GmbH – bleiben von dieser Entscheidung unberührt.

Informationen

  • Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich auf der Website www.stadtwerke-bregenz.at.
  • Darüber hinaus steht der Kundenservice unter +43 5574 74100 0 für Auskünfte zur Verfügung.

„Die Entscheidung, zukünftig kein Gaslieferant mehr zu sein, ist äußerst schwergefallen - allerdings aufgrund der analysierten Rahmenbedingungen unausweichlich. Dieser Schritt wird zu 100 Prozent von den Aufsichtsorganen der Landeshauptstadt Bregenz mitgetragen“, merkt der Geschäftsführer der Stadtwerke Bregenz GmbH, Wolfgang Winkler, an.

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