Austria-Coach Mader:

„Wir haben in Klagenfurt eine große Chance vertan“

2. Liga
25.04.2026 17:40

Beim Fixabsteiger Austria Klagenfurt hatten die Lustenauer beim 0:3 einen katastrophalen Auftritt, der sich aber in der Tabelle nicht ganz so schlimm auswirkte. Trainer Markus Mader will in den verbleibenden Spielen wieder mehr von seiner Mannschaft sehen. 

Die Austria ist noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Denn drei Runden vor Schluss hat man im Aufstiegsrennen noch immer alles in eigener Hand. Gewinnt die Admira heute gegen Sturm II, wird es bis zum Schluss ein Vierkampf um den Meistertitel. „Umso bitterer ist es, dass wir in Klagenfurt eine große Chance liegen gelassen haben“, ärgerte sich Trainer Markus Mader über die nicht erwartete 0:3-Pleite in Klagenfurt.

Auffallend ist, dass es Lustenau kaum schafft, ein Spiel nach einem Rückstand zu drehen. Nur einmal wurde ein 0:1 in einen Sieg verwandelt. Das war beim 2:1 in Wien bei Rapid II – damals mussten zwei Jungrapidler vorzeitig unter die Dusche.

Lustenau-Coach Markus Mader ärgerte sich über den Auftritt in Klagenfurt.
Lustenau-Coach Markus Mader ärgerte sich über den Auftritt in Klagenfurt.(Bild: GEPA)

Zu viel Klein-Klein
In Klagenfurt war die Mader-Elf trotz 65 Prozent Ballbesitz meilenweit von einem Punktegewinn entfernt. „Wir waren im Angriffsdrittel viel zu harmlos, verloren uns zu sehr im Klein-Klein, statt den Ball in die gefährliche Zone zu spielen“, analysierte Mader. Die daraus resultierenden Fehler nützte Klagenfurt eiskalt aus. Da machte sich das Fehlen von Mame Wade, der im Derby gegen Bregenz unbedingt wieder dabei sein will, bemerkbar. Mader: „Er ist einer, der sich traut und auch die 1:1-Situationen sucht.“

Mame Wade war zuletzt einer der treffsichersten Schützen, fehlte aber in Klagenfurt.
Mame Wade war zuletzt einer der treffsichersten Schützen, fehlte aber in Klagenfurt.(Bild: GEPA)

Im Fernsehen sprach TV-Experte Helge Payer nach dem 0:0 zwischen dem FAC und St. Pölten von einer regelrechten „Aufstiegsverweigerung“, die die Top-Teams in der Liga zeigen. Dass die Tabellenführung eine Bürde sei, sieht Mader aber anders. „Wir fühlen uns wohl an der Spitze und wollen auch bis zum Schluss dort bleiben.“ Dazu muss das Team in den restlichen Spielen aber anders auftreten.

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