Ein Stück vom Glück ist für viele ein eigener Garten. Vor allem in einer Großstadt wie Wien jedoch ein rares Gut. Das will das Projekt „Wiener Stadtgartln“ mit leistbaren Gartenparzellen ändern. Die „Krone“ hat die Mieter besucht.
Ein persönliches Stück Grün zum Garteln, Grillen – oder einfach nur, um Zeit in der Natur zu verbringen: Das wünschen sich wohl viele Wiener. Doch die Wartezeiten auf einen Kleingarten können zwischen 70 und 80 Jahre betragen. Doch es gibt auch noch eine andere Möglichkeit.
Mit den „Wiener Stadtgartln“ im 21. und 22. Bezirk bietet die Stadt leistbare Gartenparzellen, die für drei Saisonen zu mieten sind. Der Andrang war riesig. Insgesamt sind dafür über 10.000 Anmeldungen eingegangen. Wer das begehrte Stückchen Grün bekommen darf, entschied ein Losverfahren.
Die „Wiener Stadtgartln“ bieten Gartenglück zum kleinen Preis und sind gleichzeitig gelebte Nachbarschaft.

Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch
Bild: Mario Urbantschitsch
Erdbeeren versüßen das Gartenglück
Zu den glücklichen Gärtnern zählt auch Frau Brigitte. Beim Besuch der „Krone“ am Biberhaufenweg in der Donaustadt setzt sie gerade Erdbeeren. Gemeinsam mit ihrem Enkelsohn Luca (14) verbringt sie fast jede freie Minute hier. „So einen Garten sollte einfach jeder haben. Es gibt nichts Schöneres“, schwärmt die 66-Jährige. Für jede Gartenparzelle fallen jährlich pauschal zwischen 430 und 460 Euro an.
Das erfolgreiche Projekt könnte schon demnächst ausgeweitet werden. Die Stadt soll schon auf der Suche nach weiteren Grundstücken in den Bezirken sein.
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