Die Entscheidung ist gefallen! Der Skiclub Bischofshofen hat am Donnerstagabend den Zuschlag für die Fußballinfrastruktur in Bischofshofen bekommen. Das Ergebnis war eindeutig.
Ab 1. Juli 2026 nutzt ein neuer Verein die Fußball-Infrastruktur in Bischofshofen. Das ist das Ergebnis der Abstimmung in der bestens besuchten Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend. Das geheime Votum – laut Bürgermeister Hansjörg Obinger (SPÖ) aufgrund der Brisanz des Themas und um eine freie Willensbekundung zu garantieren – brachte einen klaren Sieger. Von 23 Stimmen entfielen 20 auf den SC Bischofshofen, drei auf den BSK.
Die strahlenden Sieger vom Skiclub schnauften durch. „So ein klares Ergebnis haben wir uns nicht erwartet“, sagte Raimund Unger, Skiclub-„Vize“ und ÖVP-Mandatar. An der Abstimmung nahm der gelernte Jurist aber freilich nicht teil.
Zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich auch Cadari, der früher als 1b-Trainer beim BSK tätig war, und als dritter Kandidat aber keine Stimmen bekam. „Es kann nur bergauf gehen“, betonte der Bischofshofener, der sich auch vorstellen kann, beim Skiclub selbst tätig zu werden.
BSK vor ungewisser Zukunft
Vor einer ungewissen Zukunft steht aber Westligist BSK. Obmann Josef Reiter und „Vize“ Stefan Würnitzer hatten sich per Wortmeldungen – Würnitzer als Bürger und als Vereinsmitarbeiter – vor der Abstimmung zu Wort gemeldet und noch einmal an die Gemeindevertreter appelliert. Wo der Bischofshofen Sportklub 1933 künftig spielt, ist unklar. „Wir sind noch in Verhandlungen“, erklärte Reiter. Bis 27. April, also Montag, läuft die Frist beim Fußballverband.
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