„Mutprobe“ in Florenz
„Grapscher“ kostet Braut in spe 5000 Euro Strafe
Eine „voreheliche Mutprobe“ hat eine 28-jährige Touristin und künftige Braut in Florenz 5000 Euro gekostet. Sie sollte im Rahmen einer Junggesellinnen-Challenge die intimen Körperteile der Neptunstatue berühren, was sie auch tat. Dabei beschädigte sie die Skulptur – Anzeige!
Historische Kunststädte wie Rom, Florenz und Co. verstehen bekanntlich wenig Spaß, wenn Skulpturen, Renaissance-Bauten und Kunstwerke mutwillig beschädigt werden oder Menschen ein (nicht gestattetes) Bad in einem der unzähligen Brunnen in Italien nehmen. Der Trevi Brunnen in Rom ist aufgrund vermehrt abtauchender Touristen nur noch gegen eine Gebühr in Höhe von zwei Euro zu bewundern.
Ob bei der zuletzt bekannt gewordenen Aktion Alkohol im Spiel war? Es ist anzunehmen. Doch Carabinieri verstehen auch bei Junggesellinen-Challenges keinen Spaß.
Diese Erfahrung musste am Samstag auch eine 28-jährige Braut in spe machen. Sie hatte am Samstag in Florenz den bekannten Neptunbrunnen auf der Piazza della Signoria im Zentrum von Florenz bestiegen, um die „intimen Körperteile“ der Skulpur zu begrapschen.
Carabinieri griffen rasch ein
Dazu überstieg die Frau sowohl die Umzäunung als auch den Rand des Beckens. Um nicht ins Wasser zu fallen, trat sie auf die Beine eines Pferdes, das Teil der Brunnenanlage von Bartolomeo Ammannati (1511-1592) ist. Einsatzkräfte, die sich in der Nähe befanden, griffen ein, holten die Frau aus dem Brunnen und nahmen ihre Daten auf.
Die Frau wurde von der Stadtpolizei identifiziert und wegen „kleiner, aber erheblicher Beschädigung“ eines kunsthistorischen Bauwerks angezeigt. Außerdem muss sie eine Strafzahlung in Höhe von 5000 Euro leisten.









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