Bonus kehrt zurück

Sachen reparieren und damit bis zu 100 Euro sparen

Wien
19.04.2026 08:00

Mit 22. April (Mittwoch) kehrt der Wiener Reparaturbon zurück. Die Gemeinde fördert Reparaturen mit bis zu 50 Prozent der Bruttokosten – und bis zu einem Maximalbetrag von 100 Euro. Hier alle Details zum Programm.

Musikinstrumente, Fahrräder, Kinderspielsachen bis hin zum Kleiderschrank oder dem lieb gewonnenen Teddybären: Wer seine kaputten Sachen reparieren lässt, satt sie in den Müll zu werfen und neu zu kaufen, spart Geld. 

Die Stadt Wien lässt den Reparaturbon wieder aufleben. Gefördert wird bis zu 50 Prozent der Bruttokosten bis zu einem Maximalbetrag von 100 Euro. Ausgenommen davon sind Elektrogeräte, weil diese vom österreichweiten Förderprogramm des Bundes abgedeckt sind. Im Topf liegen 1,2 Millionen Euro, die bis Jänner 2027 abgerufen werden können. 

Und so funktioniert es
Wer den Zuschuss erhalten will, muss sich unter mein.wien.gv.at/wienerreparaturbon registrieren. Das ist ab dem 22. April (Mittwoch) möglich. Nach der Anmeldung kann man sich den Bon gleich herunterladen. Er kann bei allen teilnehmenden Betrieben des Reparaturnetzwerkes (www.reparaturnetzwerk.at) eingelöst werden. 

Sollte sich eine Reparatur doch nicht mehr auszahlen, werden bis zu 55 Euro  des Kostenvoranschlags übernommen. Die Förderung wird sofort beim Bezahlen der Rechnung abgezogen.

„Ein gutes Leben in unserer Stadt hat viel mit Wertschätzung zu tun, auch für die vielen Dinge, die unseren Alltag prägen und die nicht leichtfertig zu Wegwerfprodukten werden sollten“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) bei der Präsentation des Bon bei der Schuh-Abgabestation „Solemates“ beim Hauptbahnhof (Kletterhalle „boulderbar“). Hier wird kaputten Kletterschuhen neues Leben eingehaucht. 

Mehr als 55.000 reparierte Gegenstände seit Start
Seit Beginn des (nicht durchgehenden) Wiener Subventionsprogramms im Jahr 2020 wurden mehr als 55.800 Gegenstände wieder funktionstüchtig gemacht. Laut Rathaus wurden dadurch 3209 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der Bon habe damit die Arbeit von etwa 246 Hektar Wald übernommen, einer Fläche in der Größenordnung der Bezirke Mariahilf und Josefstadt, heißt es. 

  

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