Kraigerberg-Classic

Ärztinnen tauschten Kittel gegen Rallye-Lenkrad

Kärnten
18.04.2026 18:00

Zwei Medizinerinnen standen bei der Kraigerberg Classic Rallye gemeinsam mit vielen anderen Oldtimer-Fans am Start, die heuer zum zehnten Mal mit 51 Fahrzeugen über die Bühne ging.

Wenn zwei Ärztinnen gemeinsam unterwegs sind, geht es normalerweise um Diagnosen und Behandlungen. Am Freitag tauschten sie jedoch das Spital gegen die Rennstrecke. Beim Start der Kraigerberg Classic Rallye im Schloss Töscheldorf in Althofen standen Martina Moser und Christiane Dreschl plötzlich nicht im OP, sondern mitten unter Oldtimer-Fans. 

Aus ganz Österreich kamen Liebhaber historischer Fahrzeuge, um bei der 10. Ausgabe der Rallye an den Start zu gehen. Mittendrin: das Ärztinnen-Duo, eines von nur zwei reinen Frauenteams.

Renn-Debüt bei Oldtimer Ralley
„Die Leidenschaft für Oldtimer habe ich von meinem Vater. Schon als Kind war ich auf der Rückbank dabei – es ist eine gewohnte Atmosphäre“, erzählt Martina Moser, die heuer ihr Renn-Debüt feierte. Kollegin Christiane Dreschl bringt bereits Erfahrung mit: „Ich bin schon mehrmals bei Oldtimer-Rennen mitgefahren.“

„Zurück in die Zukunft“ – auch ein DeLorean DMC-12 ging an den Start.
„Zurück in die Zukunft“ – auch ein DeLorean DMC-12 ging an den Start.(Bild: Christian Krall)
Organisator Herbert Luttenberger war von dem enormen Zuspruch begeistert.
Organisator Herbert Luttenberger war von dem enormen Zuspruch begeistert.(Bild: Christian Krall)
Flicker Bernhard und Schlager Christop reißten aus der Steiermark an.
Flicker Bernhard und Schlager Christop reißten aus der Steiermark an.(Bild: Christian Krall)
Das Ehepaar Anton und Sabine Pink-Riepler aus Salzburg.
Das Ehepaar Anton und Sabine Pink-Riepler aus Salzburg.(Bild: Christian Krall)
Das Schloss Töscheldorf in Althofen war der Startpunkt für die Kraigerberg Classic Ralley.
Das Schloss Töscheldorf in Althofen war der Startpunkt für die Kraigerberg Classic Ralley.(Bild: Christian Krall)

Dass die beiden dieselbe Begeisterung teilen, war zunächst Zufall. „Erst im Gespräch haben wir gemerkt, dass wir beide eine Verbindung zu Oldtimern haben“, so Moser. Am Start waren die Rollen klar verteilt: Dreschl übernahm das Steuer, Moser die Navigation. Gefahren wurde bei der rund 88,98 Kilometer langen Strecke nach Roadbook und Wegstreckenzähler. „Der Beifahrer ist der Chef im Auto“, erklärt Veranstalter Herbert Luttenberger. 

Nächste Rennen stehen schon fest
Insgesamt gingen heuer 51 Fahrzeuge an den Start – so viele wie noch nie. „Wir hatten sonst immer rund 30 Teilnehmer, heuer ist das Interesse enorm“, freut sich Luttenberger, der seinen Sohn mit einem Alfa Romeo Bertone GT Junior aus dem Jahr 1972 ins Rennen schickte. 

Bereits im Oktober steht mit dem „Kraigerberg Ghostrennen“ eine Nachtveranstaltung am Programm, bevor am 23. April 2027 die nächste Classic-Rallye folgt.

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