Trotz gezielter Entnahmen steigt die Wolfspopulation in Kärnten. Gleichzeitig sinken die Risszahlen. Der Süden Österreichs sieht sich beim Wolfsmanagement jedenfalls europaweit in einer Vorreiterrolle.
Dass sich der Wolf in Österreich immer wohler fühlt, zeigt das aktuelle Monitoring (siehe Seiten 14/15).
Kärnten sieht sich beim Wolfsmanagement jedenfalls europaweit in einer Vorreiterrolle und fordert verstärkt ein länderübergreifendes Vorgehen im Alpenraum. Im Sommer wird ein Wolfsgipfel in Kärnten abgehalten. Grundlage dafür sind sowohl die Erfahrungen der vergangenen Jahre als auch aktuelle rechtliche Entwicklungen auf EU-Ebene.
Durch ein aktives Management mit gezielten Entnahmen seien die Risszahlen von 2022 bis 2025 um 75 Prozent gesunken. Trotzdem ist die Zahl der Wölfe in dieser Zeit von 27 auf 43 gestiegen. LK-Präsident Sigi Huber: „Der Kärntner Weg ist richtig.“
Unterstützung kommt vom Rechtsexperten Roland Norer. Er hält ein europaweites Wolfsmanagement für notwendig, kritisiert jedoch Unterschiede zwischen den Ländern: „Während die Schweiz und Österreich rechtliche Wege eingeschlagen haben, sind andere Länder säumig.“ Als Beispiel nennt er Italien, wo trotz wachsender Population kein Bestandsmanagement umgesetzt werde. „Bei 3500 Wölfen gab es nur zwei Entnahmen.“
2025 wurden in Kärnten 43 Wölfe gezählt Trotz gezielter Entnahmen steigt die Polulation. Risszahlen sinken.
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