Andere feiern den #pridemonth, der steirische Soziallandesrat Hannes Amesbauer (FPÖ) unterstützt den #stolzmonat. „Es gibt nur zwei Geschlechter“, betont er auf den sozialen Medien und positioniert sich gegen „queere“ Veranstaltungen.
Der Juni steht ja bekanntlich im Zeichen der Rechte für Menschen, die sich als „queer“ bezeichnen. Während Politiker reihum Bilder unter dem Hashtag #pridemonth posten (etwa Vizebürgermeisterin Judith Schwentner: „Graz ist bunt“), bekennt sich Soziallandesrat Amesbauer (FPÖ) zum #stolzmonat. „Es gibt nur zwei Geschlechter“, schreibt er auf Facebook und Instagram.
Die Kampagne versteht sich im deutschsprachigen Raum seit 2023 als Gegenbewegung zum Regenbogenmonat. Der Begriff „pride“ wird dabei wörtlich mit „stolz“ ins Deutsche übersetzt. Einige AfD-Politiker posten unter dem Hashtag auf sozialen Medien.
Darauf angesprochen verweist sein Büro auf ein Statement der Bundespartei. Darin schreibt die FPÖ: „Gerade in Zeiten massiver Krisen haben die Bürger im Land ganz andere Sorgen und Bedürfnisse als diesen Regenbogenzirkus an allen Ecken, zig verschiedene Geschlechter und die damit verbundene Steuergeldverschwendung.“ Vor allem Kinder sollen nicht zum „Spielball dieser ideologischen Inszenierungen“ werden.
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