Die Eurofan-Café-Aktion soll die Song-Contest-Fans aus den 35 Teilnehmerländern im Mai auch zahlreich in Wiens Kaffeehäuser bringen. Doch noch fehlt ein Land im bunten Reigen.
Der 70. Eurovision Song Contest rückt mit großen Schritten näher. Die traditionsreiche Wiener Kaffeehauskultur wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Der sogenannte „Greenroom“, jener Aufenthaltsbereich, in dem die Künstler und Delegationen während der Live-Shows in der Stadthalle Platz nehmen, wird zu einem riesigen Kaffeehaus. Ab 3. Mai werden aber auch die Wiener Kaffeehäuser zur internationalen Bühne der Song-Contest-Fans.
Jedem teilnehmenden Land wird dabei nämlich ein eigenes „Eurofan Café“ zugeteilt, in dem sich die jeweilige Community versammeln, austauschen und gemeinsam feiern kann – begleitet von Musik sowie landestypischen Speisen und Getränken. Insgesamt sind 20 Kaffeehäuser dabei.
Schweden und Zypern etwa finden im Café Mozart ihr Zuhause, Australien bezieht standesgemäß im Crossfields Stellung, das hippe Café phil sorgt sich um Bulgarien, Aserbaidschan und Deutschland sind die Schützlinge für das Café Hummel, während Dänemark und Österreich bei Gerstner ihre Zelte aufschlagen. Das Café Landtmann ist Gastgeber für San Marino und Großbritannien.
Auch diese Cafés sind dabei:
Wie konkret das Programm in den einzelnen Locations ausschauen wird, soll jedenfalls bald auch in Abstimmung mit den Gastländern fixiert werden. Geplant sind Speisen aus den jeweiligen Nationen auf der Karte, Livemusik oder auch Meet and Greets mit den Künstlern. 34 der 35 Teilnehmerländer verteilen sich auf die ganze Stadt. Nur ein Land fehlt im bunten Kaffeehausreigen – nämlich Israel.
Hier dürften angesichts der virulenten Debatte um die Zulassung des in den Gaza- und Iran-Krieg verstrickten Landes Sicherheitsbedenken eine Rolle spielen. Es habe jedenfalls noch keine Rückmeldung auf die Anfrage gegeben, hieß es vonseiten der Kaffeesieder. Ausgeschlossen ist eine Teilnahme Israels bei der Aktion aber keinesfalls. Man sei zuversichtlich, dass man „bis spätestens nächste Woche“ ein Café findet, heißt es dazu von der Projektleitung auf „Krone“-Anfrage.
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