Wofür steht Saalfelden? Das fragte die Stadtgemeinde ihre Bürger und möchte eine eigene Stadtmarke schaffen. Wichtiges Thema bleibt weiter das 30-Millionen-Projekt in Farmach.
Wie soll sich Saalfelden in Zukunft entwickeln? Und wofür steht die Gemeinde eigentlich? Die drittgrößte Stadt des Bundeslandes sucht nach ihrer Identität und will eine Stadtmarke etablieren. Man ließ bereits eine Umfrage unter Bürgern machen, Ende Februar gab es auch einen Informationsabend. Beim „Krone“-Besuch erklärt der Bürgermeister: „Es geht um eine Orientierung für die Zukunft. Denn extreme Veränderungen sind auch nicht gut, wir brauchen auch Bodenständigkeit.“
Noch heuer wird anhand der Ergebnisse ein Marken-Leitbild erarbeitet. Es wird als Grundlage für zukünftige Entscheidungen zur Stadtentwicklung genutzt. So soll das Erscheinungsbild der Stadt vereinheitlicht, Wohlfühlplätze geschaffen werden, verrät Rohrmoser. Dass die Zukunft der Stadt ein heißes Thema ist, zeigte sich bei der hitzigen Debatte um die Kika-Nachnutzung.
Immer wieder Änderungen bei Seniorenheim-Projekt
Finanziell hatte die Stadtgemeinde genauso zu kämpfen wie andere: Es gab Einschnitte, beispielsweise in der Kinderbetreuung. „Ohne Bund und Land wäre es noch schwieriger. Aber, es geht uns nicht schlecht, auch in der angespannten Lage“, betont Rohrmoser.
Die Daseinsvorsorge für Jung und Alt sei ihm sehr wichtig. Eines der wichtigsten Projekte dazu wurde jedoch mehrere Male verschoben: Der Neubau des Seniorenwohnheims Farmach. „Das war wegen der hohen Finanzsumme schwierig“, erklärt der Stadtchef. In den vergangenen Jahren habe es etliche Änderungen bei dem Projekt gegeben – eine Sanierung hätte Extrakosten in Millionenhöhe verursacht. „Es macht keinen Sinn auf Rücklagen zurückzugreifen. Wir wollen finanziell gesund bleiben.“
Der Neubau wird 30 Millionen Euro verschlingen – davon 15 Millionen aus der Gemeindekassa. Auch geplant ist eine Umgestaltung des Floriani-Platzes um 200.000 Euro.
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