Senta Berger hat mit emotionalen Worten an ihren kürzlich gestorbenen Kollegen und Freund Mario Adorf erinnert. „Auf eine vielleicht kindische Art hielt ich Mario für unsterblich“, schreibt die 84-Jährige in der Zeitschrift „Bunte“. „Die Erinnerungen überfluten mich.“ Mario Adorf war vergangene Woche im Alter von 95 Jahren in Paris gestorben.
„Ich kannte Mario Adorf länger als meinen Mann. Und das will was heißen“, schreibt Senta Berger weiter.
Nacht durchgefeiert
Kennengelernt hatte sie Mario Adorf demnach 1962 auf einer der vielen Gartenpartys während der Berlinale. Gemeinsam hätten sie die Nacht durchgefeiert. „Wir waren tanzen. Wir tranken Bommi mit Pflaume und viel Kaffee. Wir lachten viel.“
Mario Adorf sei kein extrovertierter Mensch gewesen, schreibt Senta Berger. „Der Grundton seines Wesens war ernst, nachdenklich und oft melancholisch. Dass er als großer Unterhalter auftrat, schien mir oft wie eine Rolle, die er spielte.“ Privat sei er ein großer Zuhörer gewesen, der abgewogen habe, bevor er seine Meinung gesagt habe.
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