Streu-Schotter

„Rätsel“ über häufige Steinschläge auf der A22

Niederösterreich
15.04.2026 06:00

Über viele Steinschläge und Schäden klagen Autofahrer, die täglich auf der A22 zwischen Stockerau und Wien verkehren. Noch ist die Ursache nicht genau geklärt. 

Fast schon wie eine Verschwörung klingen zahlreiche Beschwerden von Pendlern über einen bestimmten Abschnitt auf der A 22 bei Korneuburg. Zwischen Stockerau und Strebersdorf fliegen wohl zu oft und zu viele Streu-Kieselsteine auf der Straße herum. Daniel R., der von Wien nach Korneuburg gezogen war, musste innerhalb eines Jahres schon drei Windschutzscheiben erneuern. Er meldete sich mit seiner Sorge um „mehrere Hundert Pendler“ bei der „Krone“. Die A22 Donauuferautobahn, die vom Weinviertel in den Norden Wiens mündet ist täglich sehr stark von Pendlern befahren. 

Die Asfinag kehr nun vermehrt im besagten Abschnitt auf der A22 und kontrolliert täglich. ...
Die Asfinag kehr nun vermehrt im besagten Abschnitt auf der A22 und kontrolliert täglich. Aktuell sei kein Schotter auf der Straße.(Bild: P. Huber)

„Auch wenn wir Besuch aus Wien bekommen, berichten die Leute von kleinen Steinen, die gegen die Autoscheiben fliegen“. Ohne Vollkasko-Versicherung kostete Daniel R. bisher jede Scheibe 1700 Euro. Seltsamerweise ist er nicht der einzige mit dem Problem. Autobahn-Betreiber Asfinag hat von dem  Problem schon gehört bei einer Nachfrage. In der Nähe gäbe es womöglich mehrere Schotterwerke. Zahlreiche Lastwägen, die dort Streu-Schotter ausfahren, stehen im Verdacht, Steinchen im Reifenprofil zu „verschleppen“. 

Links: Ein Steinschlag in der Windschutzscheibe von Daniel R. Wurde er von einem Schotterwerk verursacht? (rechts)
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Unsere Mitarbeitenden befahren die betroffenen Streckenabschnitte täglich mehrmals.

Asfinag-Sprecher

Asfinag kontrolliert Abschnitt verstärkt
Die Schotterwerke seien aber nur eine mögliche Auflösung für das Steinschlag-Rätsel. Der Autobahn-Betreiber merkt an, dass auch von umliegenden Straßen im Winter Streugut im Reifenprofil haften bleiben kann. Noch ist nicht geklärt, ob es sich um Zufälle handelt, die aufgrund der stark befahrenen Straße öfters vorkommen. Seitens der Asfinag möchte man aber beruhigen. Momentan sei keine große Verschmutzung auf dem Abschnitt vorzufinden. „Sollte das gemeldet werden, wird der betroffene Abschnitt unverzüglich mit einer Kehrmaschine gereinigt“. 

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