„Krone“-Kommentar

Maximale Forderungen

Kolumnen
15.04.2026 05:00

Jetzt soll es also eine Blockade der Straße von Hormuz für iranische oder mit dem Iran in Verbindung stehende Schiffe richten. Die Perser sollen also wirtschaftlich in die Knie gezwungen werden. „Auch wir können wirtschaftlichen Terrorismus“, sagt US-Vize-Präsident Vance in Anspielung auf den Iran, der seinerseits durch die Sperre ebendieser Meerenge für alle „verfeindeten“ Schiffe die Weltwirtschaft in Geiselhaft genommen hat.

Der Iran aber wird nicht nachgeben. Auch all die Bomben und Raketen haben die Perser nicht gebrochen, zu den Verhandlungen mit Vance in Islamabad sind sie hocherhobenen Hauptes erschienen. Die Amerikaner reden zwar von Fortschritten, erklären aber, die Iraner hätten sich „nicht weit genug bewegt“.

Das Problem ist, dass die USA maximale Forderungen stellen und von diesen nicht abrücken. Die wichtigste: Teheran muss für 20 Jahre auf jegliche Anreicherung von Uran verzichten.

Das werden die Perser nicht tun. Das widerspricht ihrem Stolz, ihrer Selbstsicht. Sie wären aber vermutlich bereit, Uran unter internationaler Aufsicht nur geringfügig anzureichern.

Da kann Trump wiederum nicht zustimmen, denn eine solche Regelung gab es bereits im Wiener Atomabkommen, an das der Iran sich auch jahrelang gehalten hat. Allerdings hat Trump diesen Vertrag in seiner ersten Amtszeit als „schlechtestes Abkommen jemals“ bezeichnet und aufgekündigt. Er muss jetzt also mehr erreichen.

Lösung nicht in Sicht...

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