„Wir sind sprachlos“
Kater „Garfield“ überlebte Zusammenstoß mit Zug
Ob er nach Lasagne auf den Schienen gesucht hat? Ein Kater namens „Garfield“ scheint tatsächlich die neun Leben zu haben, die seiner Tiergattung nachgesagt werden. Denn er wurde von einem Zug der Long Island Rail Road erfasst – und überlebte wie durch ein Wunder.
Der Zusammenstoß mit der Lok hatte sich auf den Schienen nahe dem Bahnhof Lindenhurst im US-Bundesstaat New York ereignet. Ein Augenzeuge namens John Debacker sah, dass sich der flauschige, orangefarbene Kater plötzlich wieder bewegte. Er rief laut des Senders WABC sofort die Bahnpolizei an, die den Zugverkehr kurzzeitig stoppte.
Ein von Debacker in den sozialen Medien gepostetes Video zeigt, wie er zusammen mit Beamten der Polizei sich dem verängstigten Tier nähert – nachdem zuvor der Strom auf den Gleisen abgeschaltet worden war.
Geretteter Kater „extrem anhänglich“
Es gelang, das wegen seiner Ähnlichkeit mit der Cartoon-Figur „Garfield“ getaufte Fellknäuel behutsam in eine Transportbox zu legen. Debacker, der selbst eine Katze zu Hause hat, berichtete: „Er hat überhaupt nicht versucht, mich zu beißen, sondern war extrem anhänglich.“ Er brachte den Kater zur Katzenschutzorganisation South Shore Feral Care, wo er von einem Tierärzteteam untersucht wurde. Diese schrieb auf Facebook: „Wir sind sprachlos, dass Garfield nach einem ZUGUNFALL im stabilen Zustand ist.“
Debacker postete das Röntgenbild von „Garfield“ – weil er so jung ist, stehen die Heilungsaussichten recht gut:
Dennoch wurde beim Röntgen festgestellt, dass das Tier ein gebrochenes Vorderbein, eine gebrochene Nase und zwei ausgekugelte Hüften hat. Die auf 12.000 Dollar geschätzten Behandlungskosten übernimmt die auf Spenden angewiesene Katzenretter-Organisation. Diese verkündete: „,Garfield‘ hat zwar eines seiner Leben aufgebraucht, doch sobald er genesen ist, wollen wir ihm ein Heim suchen, in dem er sein restliches Leben ausgiebig genießen kann.“ Der verschmuste Patient „sehnt sich eindeutig nach Liebe“.
Da die Presse in New York über den Fall des zähen Katers berichtet hatte, hofft die Organisation jetzt, dass sich Adoptions-Interessenten finden. Denn eine Besitzerin oder Besitzer hat sich nicht gemeldet.








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