Tausende Verstöße

Ukraine meldet Tote trotz Oster-Waffenruhe

Außenpolitik
13.04.2026 14:51
Porträt von krone.at
Von krone.at

Noch vor dem Ende der Feuerpause zum orthodoxen Osterfest meldet die Ukraine Todesopfer durch russische Angriffe in der Region Donezk.

Direkt an der Frontlinie habe es „faktisch keinen Oster-Waffenstillstand“ gegeben, schilderte der Sprecher der ukrainischen Truppen Wiktor Tregubow. Die russischen Militärs hätten die Feiertage genutzt, um Kräfte zu sammeln und Technik zu verlegen. Die Intensität der Kampfhandlung sei nicht gesunken.

Kriegsgefangene erschossen
Ein Mensch sei in der Folge in der Stadt Kramatorsk getötet worden und ein weiterer in Druschkiwka, teilte Regionalgouverneur Wadym Filaschkin am Montag auf Telegram mit. Russische Soldaten erschossen zudem nach Angaben der ukrainischen Koordinierungsstelle für die Behandlung von Kriegsgefangenen vier ukrainische Kriegsgefangene in der Region Charkiw.

Schwere gegenseitige Beschuldigungen
Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, die für 32 Stunden bis Sonntagabend vereinbarte Waffenruhe gebrochen zu haben. Der Generalstab des ukrainischen Militärs registrierte nach eigenen Angaben insgesamt 10.721 russische Verstöße, darunter mehr als 9000 Drohnenangriffe. Das russische Verteidigungsministerium hatte bereits am Sonntag 1971 ukrainische Verstöße gemeldet.

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