Volksbegehren

Grüne wollen Geburtenstation in Dornbirn erhalten

Vorarlberg
13.04.2026 15:30
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Am Mittwoch startet das Volksbegehren gegen die Schließung der Geburtenstation am Krankenhaus Dornbirn (Vorarlberg). Die Grünen hoffen auf viele Unterschriften und gehen dafür auch auf die Straße.  

Am Mittwoch startet das Volksbegehren gegen die Schließung der Geburtenstation am Krankenhaus Dornbirn. Schon am Montag an den Start gingen die Grünen – und zwar mit einer Unterstützungskampagne für das Volksbegehren. Sie wollen die Abteilungen für Geburtshilfe, Gynäkologie und Kinderheilkunde am Krankenhaus Dornbirn unbedingt erhalten. In den kommenden Wochen gehen die Grünen in Dornbirn, Lustenau, Hohenems, Egg, Bezau, Alberschwende und Bludenz auf die Straße, um für das Volksbegehren „zu mobilisieren“, wie Eva Hammerer erklärte.

Mit rund 1300 Geburten pro Jahr ist Dornbirn die größte Geburtenstation im Land. Erst 2022 wurde die Abteilung für rund 2 Millionen Euro modernisiert. Zudem sollte es „in einem wohlhabenden Land wie Vorarlberg für jede Frau selbstverständlich sein, wohnortnah“ ihr Kind zur Welt bringen zu können.

Die geplante Schließung ignoriere fachliche Expertise und den breiten Widerstand in der Bevölkerung, erklärte Hammerer.  Mehr als 57.000 Menschen haben bereits eine Petition für den Erhalt unterschrieben. „Eine Gesundheitsreform in dieser Größenordnung darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden werden“, betont sie. Die Grünen fordern die Landesregierung daher auf, das Volksbegehren ernst zu nehmen und ihre Pläne nicht „von oben herab durchzuboxen“.

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