Frühlingserwachen

So wird der Garten zum Wohlfühlplatz für Tierchen

Tirol
13.04.2026 08:00

Die Tage werden länger und feiner, doch für die Tierwelt bleibt das Überleben in allzu akkuraten Gärten eine Herausforderung. Mit einigen einfachen Handgriffen können wir Menschen ihnen aber gut helfen.

Den letzten Schnee dieser Saison haben wir wohl wirklich hinter uns gelassen. Bereit für den Frühling fühlen sich die meisten von uns allemal. Nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Igel und Fledermäuse erwachen aus ihrem Winterschlaf, Vögel beginnen zu balzen, Insekten begeben sich wieder auf Nahrungssuche. Doch das ist nicht immer einfach.

Wer eine schwache Hummel oder Biene in seinem Garten entdeckt, kann ihr deshalb mit ein paar Tropfen Zuckerwasser zu Energie verhelfen. Igel sind nach dem Winter ebenfalls geschwächt, da sie etwa 30 Prozent ihres Körpergewichts verloren haben. Mit kleinen Wasserschälchen und etwas Futter kann man sie unterstützen.

Perfektionismus im Garten tut der Tierwelt nicht gut
Auch in vielen Zweibeinern erwacht mit den länger werdenden Tagen wieder der Tatendrang. Dennoch bitten Experten, den Garten jetzt nicht zu ordentlich herzurichten: Was abgeschnitten wird, sollte man, wenn möglich, nicht sofort in den Kompost werfen, denn an den Blättern und Zweigen könnten noch Schmetterlingsraupen hängen. Über einen Haufen in einer Ecke freuen sich außerdem viele andere Tierchen. Bei Arbeiten gilt es zudem, Chemikalien zu vermeiden.

Im Frühjahr leben wandernde Kröten im Straßenverkehr gefährlich.
Im Frühjahr leben wandernde Kröten im Straßenverkehr gefährlich.(Bild: Verein RespekTiere)

Vorsicht auch außerhalb des Gartens
Nicht nur im eigenen Garten kann man jetzt einiges richtig oder falsch machen. Auf der Straße heißt es Augen offen halten – nach Kröten, die in dieser Jahreszeit zu ihren Laichplätzen wandern. Vielerorts weisen Hinweisschilder darauf hin. Im Wald tummeln sich jetzt viele Jungtiere. Experten appellieren daher eindringlich, Hunde an die Leine zu nehmen. Die Haare des Hundes wiederum können für Vögel nützlich sein. Diese bauen sich damit kuschelige Nester. Voraussetzung ist, dass der Hund nicht mit chemischen Zeckenmitteln behandelt worden ist.

Nistkästen bieten Vögeln ein sicheres Plätzchen zum Brüten.
Nistkästen bieten Vögeln ein sicheres Plätzchen zum Brüten.(Bild: Arnulf Aichholzer)

Vögel kann man dieser Tage auch mit Nistkästen unterstützen. Und wie war das noch gleich mit dem Füttern? Während der Nistzeit brauchen die gefiederten Freunde jede Menge Energie, eine Zufütterung ist laut Experten daher auch im Frühjahr noch willkommen. Über kleine Wassertränken freuen sich die Vögel sowieso das ganze Jahr über.

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