Tragischer Alpinunfall in Tirol: Ein 66-jähriger Österreicher ist bei einer Wanderung im Gemeindegebiet von Umhausen tödlich verunglückt. Trotz großangelegter Suchaktion mit Bergrettung, Polizei und Hubschraubern kam für den Mann leider jede Hilfe zu spät.
Der Pensionist war am Freitagvormittag gegen 11 Uhr zu einer Wanderung in Richtung Farst/Reichalm aufgebrochen. Als er am Nachmittag nicht mehr erreichbar war, schlugen Angehörige Alarm. Kurz vor 18 Uhr wurde seine Abgängigkeit bei der Polizei gemeldet – sofort lief eine aufwendige Suchaktion an.
Fußspuren im Schnee entdeckt
Bergretter aus Umhausen und Oetz, Polizeikräfte sowie die Besatzung des Hubschraubers „Libelle Tirol“ durchkämmten das Gebiet. Auch Drohnen kamen zum Einsatz. Hinweise auf Fußspuren im Schnee führten schließlich zu einer weiteren Intensivierung der Suche. „Zwei Notarzthubschrauber sowie ein nachtflugtauglicher Polizeihubschrauber wurden angefordert – doch schlechtes Wetter machte einen Einsatz aus der Luft zunächst unmöglich“, heißt es seitens der Polizei.
Vermisster lag in Bachbett
Erst am Samstagmorgen, dann die traurige Gewissheit: Gegen 7.30 Uhr entdeckte die Crew der „Libelle Tirol“ den Vermissten im Bachbett des Kriseilbaches. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
Mann dürfte ausgerutscht sein
„Ersten Ermittlungen zufolge dürfte der 66-Jährige auf dem verschneiten und teilweise vereisten Gelände ausgerutscht sein“, so die Ermittler. In weiterer Folge stürzte er mehrere Meter über steiles Gelände ab und landete im Bachbett – mit tödlichen Folgen.
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