Beim „Zukunftstag“ präsentierte die Grazer ÖVP am Freitagabend ihre 96 Kandidaten für die Gemeinderatswahl. Dabei gab es einige Überraschungen. Wer zum Team zählt und was Spitzenkandidat Kurt Hohensinner den Wählern verspricht.
In Graz folgt aktuell eine Wahlkampfveranstaltung auf die nächste. Am Freitagabend lud die ÖVP zum „Zukunftstag“. Etwa 700 Menschen kamen zusammen, um über Perspektiven für die Stadt zu sprechen – Energieexperte Karl Rose kam ebenso zu Wort wie Verkehrsplaner Kurt Fallast.
Genaue Reihung nächste Woche
Im Mittelpunkt stand allerdings die Präsentation der 96 Kandidaten für die Gemeinderatswahl – mit einigen Überraschungen: So wechselt die NEOS-Gemeinderätin Sabine Reininghaus zur Volkspartei, außerdem wird der ehemalige Sturm-Spieler Gilbert Prilasnig Teil des Teams. Aber auch weitere bekannte Namen finden sich auf der Liste: Stadträtin Claudia Unger, Klubobfrau Anna Hopper, Parteigeschäftsführer Markus Huber und viele mehr. Die genaue Reihung der Liste erfolgt am Montag im Parteipräsidium.
Spitzenkandidat ist selbstverständlich Kurt Hohensinner, der betont: „Unsere Liste besteht absichtlich nicht nur aus Parteimitgliedern. Wir sind eine breite bürgerliche Bewegung.“ In Richtung KPÖ und Grüne sagt er: „Wer diesen Parteien am Wahlsonntag seine Stimme gibt, wacht am Montag mit der Verkehrspolitik von Judith Schwentner und obendrein mit einem Bürgermeister Robert Krotzer wieder auf.“
Hohensinner stellt Bürgermeisteranspruch
Hohensinner stellt den Bürgermeisteranspruch und verspricht, Unternehmer zu unterstützen, denen „von der jetzigen Koalition Prügel in den Weg gelegt werden“. Er rechnet außerdem vor: „Im Schnitt gibt Graz 1885 Euro pro Einwohner für Soziales aus. Wir sind hier Nummer eins in ganz Österreich. Da darf sich niemand wundern, dass sich der Sozialtourismus nach Graz verlagert.“
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