Im Finale gegen Vöslau

Fivers um die Krönung – „Wir haben keine Angst“

Handball
03.06.2026 11:45

Die Fivers kämpfen ab Mittwoch im Handball-Ligafinale gegen Bad Vöslau um den ersten Meistertitel seit 2018. Kapitän Marin Martinovic war schon damals dabei, ist gegen die Jags, zuletzt mit 12 Siegen in Serie, dementsprechend motiviert: „Wir können es schaffen, wollen uns den Titel holen.“

Fast in der Abstiegsrunde – und jetzt um den Meistertitel! Die Fivers starten am Mittwoch (20.25 Uhr, live im Stream auf sportkrone.at) auswärts in die Best-of-3-Finalserie gegen Bad Vöslau. Auch für Kapitän Marin Martinovic, wie Brenneis und Riede beim letzten HLA-Triumph 2018 dabei, besonders: „Die Saison war sehr turbulent. Bewundernswert, wie sich unser junges Team entwickelt hat und präsentiert. Das ist nicht selbstverständlich.“

Die Fivers wollen die (jungen) Fans wie im Halbfinale in Ekstase versetzen.
Die Fivers wollen die (jungen) Fans wie im Halbfinale in Ekstase versetzen.(Bild: GEPA)

Wie kann man Bad Vöslau, das nach dem Grunddurchgangssieg nun erstmals im Finale steht, biegen? „Mit viel Leidenschaft, Herz und auch Mut. Wir bleiben demütig und wissen, dass wir 120 Prozent geben müssen.“ Der 29-jährige Fivers-Regisseur weiß auch angesichts der 12 Siege hintereinander des Gegners: „Die Jags haben eine super Mannschaft, viele verschiedene Systeme. Sie bringen zum Beispiel kleine, schnelle Spieler. Oder einen Werfer wie Kovacec oder ihren gefährlichen Kreis Mendonca – und die Deckung samt Torhüter ist sowieso stark.“ Vor allem Kaiper (neben Ex-Margaretner Bauer), der zuletzt hexte, nach Westwien und Linz auch mit Bad Vöslau Meister werden will.

Regisseur Fabio Schuh will wie zuletzt glänzen.
Regisseur Fabio Schuh will wie zuletzt glänzen.(Bild: Toni Nigg)

Fivers-Trainer Peter Eckl, dessen Team im Play-off alle Gastspiele gewann (zweimal in Hard, einmal in Bruck): „Die Jags sind stark, wir aber auch. Das wird eine richtig interessante Sache. Ich bin stolz auf meine Jungs, weiß, dass sie ihren Zenit noch nicht erreicht haben.“ Und Martinovic betont: „Wir werden nicht in Angst verfallen, können es sicher schaffen.“ Sein Blick geht von Spiel zu Spiel. „Wir sind glücklich, im Finale zu sein. Sollte es am Ende der Titel werden, dann eskaliert es sowieso.“

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