Während Vorarlbergs Speedgirls seit Jahren ganz vorn mitmischen, sucht man die Ländle-Herren – mit Ausnahme von Lukas Feurstein im Super-G – in den Ergebnislisten der schnellen Disziplinen eher vergeblich im vorderen Bereich. Umso schöner, dass bei den Staatsmeisterschaften auf der Reiteralm gleich zwei VSV-Youngsters aufzeigen konnten.
„Ich weiß gar nicht so genau, warum es heute so gut gelaufen ist“, war Moritz Zudrell fast ein wenig ratlos, nachdem er bei den Staatsmeisterschaften auf der Reiteralm zu Rang fünf im Super-G gerast war. Nur 0,48 Sekunden hinter Sieger Marco Schwarz – den er im oberen Streckenteil sogar hinter sich ließ und die absolut schnellste Zeit markierte. „Dabei hat es sich gerade oben gar nicht so schnell angefühlt“, sagte der 20-jährige Silbertaler, dem am Ende auf Bronze gerade mal 0,07 Sekunden fehlten.
Hauptfokus weiter auf Slalom und Riesentorlauf
Ein „Umschulen“ auf die Speeddisziplinen wird es für ihn im Hinblick auf die neue Saison aber trotz der Tatsache, dass er am Freitag mit Stefan Rieser, Manuel Traninger oder Luis Tritscher ausgewiesene Speedspezialisten hinter sich lassen konnte, nicht geben. „Ich habe in dieser Saison gesehen, dass es wichtig ist, an einem Plan festzuhalten und nicht kurzfristig auf zu vielen Hochzeiten zu tanzen“, erklärt „Zudi“, der heute im Riesentorlauf und vor allem im Slalom am Sonntag noch einmal aufzeigen will.
Beck mit starker Abfahrt
Ein anderer Vorarlberger, der im Ennstal bereits aufgezeigt hat, ist Lorenz Beck. Der 18-jährige vom SC Beschling fuhr im Super-G auf Rang 25 (+1,91), in der Abfahrt landete er als bester U18-Athlet auf Platz 16. „Ich habe gewusst, dass ich im Speed gut drauf bin und so ein Ergebnis möglich ist, wenn ich es mir zutraue und gut treffe“, erklärte der Fischer-Pilot, der das Skigymnasium Stams besucht und im VSV-Kader von Marcel Lorenzin und Martin-Luis Walch gecoacht wird.
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