Bei Flämmarbeiten an einem Haus in Ebbs (Tiroler Bezirk Kufstein) kam es am Montag zu einem Brand. Zwei Arbeiter reagierten rasch und setzten zur Bekämpfung der Flammen an. Dies gelang, doch der mutige Einsatz blieb nicht ohne Folgen ...
Exakt um 12.41 Uhr wurde an der Fassade des Einfamilienhauses der Brand hinter einer Holzschalung entdeckt, die zuvor abgedichtet worden war. An diesem Tag hatte man auch Flämmarbeiten durchgeführt.
Erfolgreich mit Feuerlöschern bekämpft
Die Mitarbeiter der Abdichtungsfirma entfernten daraufhin die Schalung und begannen mit der Brandbekämpfung mittels Feuerlöschern. Durch das rasche Eingreifen konnte die Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Ebbs führte Nachkontrollen durch, Löschmaßnahmen waren nicht mehr erforderlich.
Auch Hausbesitzer vorsorglich ins Spital
Dennoch: Einer der beiden Arbeiter atmete Rauchgase und Feuerlöscher-Pulver ein und musste mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Kufstein geflogen werden. Der zweite Arbeiter erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde von der Rettung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Die Hausbesitzer (Ehepaar 37 und 32 Jahre alt) wurden zur Abklärung ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, blieben jedoch unverletzt.
Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr Ebbs mit drei Fahrzeugen und 25 Mann, der Rettungshubschrauber „Heli 3“, drei Rettungswagen sowie die Polizeistreife Niederndorf.
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