Während der SCR Altach und Austria Lustenau ihre Bundesliga-Lizenz für die Saison 2026/27 in erster Instanz und ohne Auflagen erhielten, wurde der Antrag der Bregenzer abgelehnt. Die Zulassung für die Zweite Liga haben die Festspielstädter aber unter Auflagen bekommen.
Wie auch schon im vergangenen Jahr haben der SCR Altach und Austria Lustenau die Bundesliga-Lizenz in erster Instanz erhalten, der positive Bescheid des Senats 5 bestätigt, dass alle wirtschaftlichen, infrastrukturellen sowie organisatorischen Kriterien erfüllt wurden. „Das letzte Jahr war geprägt von intensiver Arbeit und wichtigen Zukunftsinvestitionen. Umso mehr freut es uns, dass wir erneut einen positiven Lizenzbescheid erhalten haben“, sagt Austria-Geschäftsführer Vincent Baur. Das Lustenauer Budget für die kommende Saison in der 2. Liga beläuft sich auf rund vier Millionen Euro. Bei einem möglichen Aufstieg in die Bundesliga würden die Grün-Weißen auf 6,2 Millionen Euro aufstocken. Einen entscheidenden Entwicklungsschub brachte dabei das neue Stadion, über zwei Millionen Euro investierte der Klub in das neue Austria-Center und in das Austria-Dorf.
In Altach bekam nicht nur die Herrenabteilung die Lizenz in erster Instanz, sondern auch die Bundesliga-Frauen der Rheindörflerinnen. „Dass wir die Lizenz für beide Bundesliga-Teams ohne Auflagen im ersten Anlauf erhalten haben, erfüllt uns mit Stolz. Diese Planungssicherheit ist das Fundament für unsere sportliche Weiterentwicklung“, so Finanzvorstand Christoph Begle. Die Altacher können auch für die neue Saison wieder mit einem Budget über zehn Millionen Euro planen.
SW Bregenz dagegen hat die Bundesliga-Lizenz, für die aufgrund der zusätzlichen Gelder bei Erteilung angesucht wurde und die auch für die Zweite Bundesliga gilt, in erster Instanz nicht erhalten. Aus infrastrukturellen Gründen, die das Stadion betreffen. Die Zulassung für die 2. Liga bekamen die Festspielstädter dagegen, dürfen also – falls der Verein nicht absteigt – auch nächstes Jahr für Profifußball planen. Allerdings mit einer Auflage – der Senat 5 fordert aktualisierte geprüfte finanzielle Zukunftsinformationen von den Bregenzern. Ob und wie man den weiteren Instanzweg beschreitet, wird der Verein in den nächsten Tagen kommunizieren.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.