Im Salzkammergut

„Energie der Kulturhauptstadt“ wirkt weiter nach

Oberösterreich
09.04.2026 12:00

Die Kulturhauptstadt 2024, die in 23 Gemeinden im steirischen und oberösterreichischen Salzkammergut über die Bühne ging, lebt doch noch weiter. Die Nachfolgeorganisation nennt sich „Aufbruch, Salzkammergut!“ – und man hat einen bunten Fächer an Projekten entwickelt und bietet Veranstaltungen an. 

Die Kulturhauptstadt lebt weiter: Die Nachfolgeorganisation „Aufbruch, Salzkammergut!“ will die im Ausnahmejahr 2024 gemachten Erfahrungen, aber auch die etablierten Netzwerke gezielt weiterentwickeln.

„Wir haben erlebt, welche großen Veränderungen im regionalen Lebensgefühl spürbar werden, wenn wir Kunst und Kultur in unser Leben lassen“, sagt Projektleiterin Christina Jaritsch. Ines Schiller, Bürgermeisterin von Bad Ischl, fügt hinzu: „Die Kulturhauptstadt war immer als nachhaltiger Impuls gedacht, die Energie wirkt nach: Zahlreiche Kulturschaffende entwickeln neue Projekte – so bleibt die Region lebendig und in Bewegung.“

Ischl-Museum „Hotel Austria“
Ischl-Museum „Hotel Austria“(Bild: Marion Hörmandinger)

Unter dem Leitsatz „Modellregion für das ländliche Europa“ will man regionale Kultur stärken, aber auch international besser verknüpfen. 

Man will auch mit den steirischen Kulturhauptstadtgemeinden weiterarbeiten und veranstaltet in der Region Kulturstammtische.

Zahlreiche Projekte unter der Klammer „Aufbruch, Salzkammergut“ starten heute bzw. in den kommenden Wochen: die Ausstellung „Hier gibt es nichts zu sehen“ im Ischler Museum „Hotel Austria“ (ab 17. 4.), die Kunstmesse „Potentials OÖ“ in Gmunden (ab 3. 7.) oder die Ausstellung „Frauen am Bahnhof“ in Hallstatt (ab 4. 7.)

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