Fünf Autos, die von einer vermeintlichen Rechtsanwaltskanzlei zum Verkauf angeboten wurden: Fotos, Dokumente, TÜV-Bescheinigungen und Co. – alles schien zu passen. Also überwies ein Tiroler (66) einen mittleren, fünfstelligen Eurobetrag auf deutsche Bankkonten. Geliefert wurden die Fahrzeuge nie – der Kontakt brach ab!
Bereits am 19. März war der 66-jährige Innsbrucker von einer vermeintlichen Rechtsanwaltskanzlei kontaktiert worden. Im Zuge des folgenden E-Mail-Verkehrs wurden dem Einheimischen fünf Fahrzeuge zum Kauf angeboten.
Überweisungen nach Deutschland
„Dem Mann wurden sämtliche Unterlagen übermittelt, darunter Fotos der Fahrzeuge, TÜV-Bescheinigungen sowie weitere scheinbar vollständige Fahrzeugdokumente“, berichtete die Polizei. Alles schien also seine Richtigkeit zu haben.
Die letzten Details zum Verkauf wurden beschlossen und die Lieferung der Fahrzeuge vereinbart. Der Innsbrucker überwies daraufhin einen mittleren, fünfstelligen Eurobetrag auf zwei deutsche Bankkonten.
Keine Lieferung, kein Kontakt
Die Bezahlung erfolgte also wie vereinbart – die Lieferung nicht! Denn zum Übergabetermin war niemand erschienen. Kein Verkäufer, keine Autos – und Kontakt mit der vermeintlichen Kanzlei ließ sich auch keiner mehr herstellen.
Der Senior tappte in die Falle skrupelloser Betrüger. Sein Geld ist futsch. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
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