Brite „erschüttert“
Passagier randalierte in Flugzeug – Haftstrafe
Weil er betrunken in einem Flugzeug randaliert hatte, ist ein Mann in Großbritannien zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 61-Jährige räumte die Vorwürfe ein und ließ über seinen Anwalt ausrichten, dass er „erschüttert über sein Verhalten“ sei.
Er hatte bereits vor dem Rückflug aus dem polnischen Krakau nach Bristol angefangen, Alkohol zu trinken, und an Bord weitergemacht. Jeglichen Anweisungen widersetzte er sich. Zudem beleidigte der 61-Jährige das Flugpersonal und andere Passagierinnen sowie Passagiere. Sogar auf die Landung wirkte sich das Verhalten des Betrunkenen aus: Da er sich weigerte, sich auf seinen Platz zu setzen, musste der Pilot den ersten Landeanflug auf den Airport Bristol abbrechen.
Nach der Landung kam die zwischenzeitlich gerufene Polizei in das Flugzeug und brachte den Mann weg. Die Situation an Bord sei angespannt gewesen, hieß es vor Gericht. Ein Beamter sagte, er habe die schlimmsten Beleidigungen gehört, die er in seiner Zeit als Polizist je erlebt habe.
Lange Vorstrafenliste
Der Verteidiger gab an, dass der Mann, der eine lange Vorstrafenliste hat, Medikamente gegen Rückenschmerzen, Depressionen und Angstzustände nehme. Vor dem Rückflug habe er diese aber verloren. Deshalb habe er so viel Alkohol getrunken.
Der 61-Jährige räumte die Vorwürfe ein. Er wurde zu zehn Monaten Haft verurteilt. Dies sei ein Fall, in dem nur eine Freiheitsstrafe angemessen sei, sagte der Richter.









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