Neulengbach-Aus

Rettungsschirm ist vorerst noch ungeöffnet

Frauenfußball
07.04.2026 12:59

Neulengbachs Fußballerinnen wollen den Verein vor dem Aus bewahren. Doch der Masterplan von Sportchefin Maria Wolf stößt seitens der Klub-Bosse auf „taube Ohren“, es herrscht Funkstille. 

Die Aussendung sagt eigentlich alles – der Verein hat uns scheinbar längst aufgeben“, befürchtet Neulengbachs Frauen-Chefin Maria Wolf, deren Bundesligist die Insolvenz droht.

So ist der USV wegen ausstehender Sponsorengelder ja nur noch bemüht, den Spielbetrieb der Herren- und Nachwuchsteams weiter zu gewährleisten. Dabei gäbe es die „kleine Chance“ zur Rettung. „Wir haben genug Zeit, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten“, verweist Wolf auf einen möglichen Rettungsschirm. „Ich habe ein Team hinter mir, das interessiert ist, dass es weitergeht.“

Sportchefin Maria Wolf leitet gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Andy Ogris den ...
Sportchefin Maria Wolf leitet gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Andy Ogris den Frauen-Fußballklub Neulengbach.(Bild: Imre Antal)

„Haben alles fristgerecht abgegeben“
Wenn der Verein daran interessiert ist. Zuletzt kursierten einige Falschmeldungen. „Wir haben entgegen diverser Aussagen von Sportstadtrat Süß sehr wohl die Lizenzunterlagen fristgerecht abgegeben“, so Wolf. „Das kann der ÖFB bestätigen. Auch wenn wir nicht davon ausgehen, dass sie reichen werden.“ Sollte es im ersten Anlauf nicht klappen, hat man zwei Instanzen für den Einspruch, obendrein den Weg zum Neutralen Schiedsgericht. 

Funkstille von Vereinsseite
Das Problem: Zwischen dem Frauen-Team um Trainer Andy Ogris und den Klub-Bossen herrscht Funkstille. „Obmann Wirnsberger wurde unser Vorhaben vorgelegt. Allerdings kam bisher noch keine Rückmeldung“, seufzt die Sportdirektorin der Frauen, der ohne grünes Licht von der Vereinsseite die Hände gebunden sind.

Frauensektion als Aushängeschild
„Wir brauchen die Vollmacht, waren bisher nur Passagier.“ Neulengbachs Obmann war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Positiv: Ist die Länderspielpause. Erst am 26. April ginge es beim LASK weiter. Wolf: „Wir hatten nie die Absicht, uns an die Medien zu wenden, aber auch keine andere Wahl. Die Frauen sind das Aushängeschild des Klubs. Unser Konzept soll am Ende allen helfen.“

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