1,2 Millionen

Asparn: Ein Stück NÖ-Geschichte wird saniert

Niederösterreich
06.04.2026 16:00

Ein historisches Juwel wird fit für die Zukunft gemacht. Bei laufendem Museumsbetrieb wird das Schloss Asparn/ Zaya (Mistelbach) groß saniert. Die „Krone“ kennt die Details. 

Das Schloss im Weinviertel hat schon viele Kapitel hinter sich, und jetzt kommt ein ganz essentielles dazu: die Sanierung des historischen Gebäudes. Immerhin stecken fast 800 Jahre Geschichte in den Gemäuern. Errichtet auf den Resten einer bereits 1121 erwähnten Burg und über Jahrhunderte hinweg erweitert, umgebaut und wiederaufgebaut, ist das Schloss heute ein zentraler Ort für Kultur, Geschichte und Wissensvermittlung mit dem MAMUZ-Museum. 

Diesen April starten in Asparn umfangreiche Instandhaltungsarbeiten. In einer Sitzung der NÖ-Landesregierung vom Juli 2025 wurden dafür 1,2 Millionen Euro genehmigt. Diese werden großflächig eingesetzt. 2013 wurde bereits einiges am Schloss für die damalige Landesaustellung erneuert. Jetzt gehts ans eingemachte: der Turmdächer, die Dachstühle, die Balkone sowie die historische Fassaden samt Fenstern sollen saniert werden. Auch die beliebte Eingangsbrücke und die Steinskulpturen bekommen einen neuen Schliff. 

Museum bleibt geöffnet
„Die Erhaltung unserer historischen Bauwerke ist ein zentraler Auftrag des Landes Niederösterreich. Schloss Asparn/Zaya steht exemplarisch für unser kulturelles Erbe und seine Weiterentwicklung“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Wichtigkeit der Sanierung. Trotz Bauarbeiten bleibt das Schloss geöffnet – Besucher können also weiterhin in 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte eintauchen. Ein aktueller Publikumsmagnet ist die Schau „Die Sprache der Göttinnen“. 

Mit der Sanierung sichern wir Kultur und Tourismus“, betont Mikl-Leitner. Die historische Fassade hat schon viel erlebt: Im Dreißigjährigen Krieg zerstört, wurde das Schloss 1651 neu errichtet und ausgebaut. „Hier wird Geschichte lebendig – und das soll auch so bleiben“, sagt Geschäftsführer Christoph Mayer. Mit der Sanierung wird so nicht nur ein Bauwerk, sondern ein Stück Geschichte für kommende Generationen bewahrt.

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