Private Einblicke

Ex-ÖSV-Star Venier: „War oft Sekunden hinten“

Tirol
05.04.2026 15:00

Stephanie Venier beendete 2025 ihre Karriere als Profi-Skirennfahrerin. Im Interview mit Vitus Amor von Radio U1 blickt sie zurück und verrät bisher unbekannte private Details.

„Wie geht’s da?“ Diese Frage stellt Vitus Amor in seiner Radio-U1-Sendung seit 2024 Tiroler Persönlichkeiten. In Folge 24 ist Ex-Skirennprofi Stephanie Venier (32) zu Gast. Die Sendung wird am 7. April 2026 um 20 Uhr ausgestrahlt. Es gibt sie auch als Podcast.

2025 war eines der prägendsten Jahre für die Oberperferin, ein Ereignis jagte das nächste: Gold-Medaille im Super-G bei der Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach, Karriereende, Hochzeit und Geburt ihres Sohnes Max. „Er kam zu früh auf die Welt, es gab Komplikationen und es musste ein Not-Kaiserschnitt samt Vollnarkose durchgeführt werden. Ich sah Max erst rund acht Stunden nach der Geburt. Mittlerweile ist er gesund und es geht ihm gut“, verrät die Tirolerin.

(Bild: Christof Birbaumer)

„Mein Papa übte damals sogar zwei Jobs aus“
Ihr Papa sei es gewesen, der sie zum Skifahren gebracht hat. „Er hatte zwei Jobs: Bierführer und Ratrac-Fahrer. Und am Wochenende hat er stets im kalten Keller meine Ski präpariert.“ Als Wunderkind sei sie nie gehandelt worden, sie habe auch nie einen Landescup gewonnen. „Ich war oft Sekunden hinten. Aber ich habe den Sport immer extrem gerne ausgeübt“, sagt Venier. Mit der Zeit haben sich dann die Erfolge eingestellt.

„Wie geht‘s da?“
Hier ist die Sendung zu hören

Die Sendung wird am Dienstag, dem 7. April 2026, um 20 Uhr bei Radio U1 Tirol ausgestrahlt. Wiederholt wird sie am Montag, dem 13. April 2026, um 20 Uhr. Zudem kann sie jederzeit auch auf YouTube, Spotify, Apple Podcast sowie auf der Radio-U1-Tirol-Homepage nachgehört werden. Einfach auf den QR-Code klicken.

(Bild: Radio-U1-Tirol)

„Dann funktionierte drei Jahre lang plötzlich überhaupt nichts mehr. Ich befand mich in einer absoluten Negativspirale, das war eine reine Kopfsache. Ich ordnete dem Skifahren alles unter, was aber nie meinem Naturell entsprach. Mit der Zeit habe ich mich dann wieder gefunden und die Erfolge kamen wieder retour“, erinnert sich die Tirolerin zurück, „diese Phase, in der ich sehr viel gelernt habe, hat mich zu jener Stephanie gemacht, die ich heute bin“.

Kein Obst, kein Gemüse, kein Salat, keinen Fisch
Spannend: Venier isst von klein auf kein Obst, kein Gemüse, keinen Salat und keinen Fisch. „Und dennoch bin ich Spitzensportlerin und Weltmeisterin geworden“, schmunzelt sie. Am liebsten mag sie das sonntägliche Ritual bei ihren Eltern. „An diesem Tag kocht meine Mama für uns Schnitzel mit Pommes, wir essen alle zusammen. Das Schönste für mich ist, wenn diese Sonntage ewig lange dauern“, gibt sie preis.

Das deutet auch darauf hin, wer Stephanie Venier ohne Startnummer ist: „Ein absoluter Familienmensch, der sehr gerne daheim ist.“

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