Extra für WM

So wurde die Salzburgarena zur Eishalle

Salzburg
09.04.2026 15:30

Freitag und Samstag findet die WM im Synchroneiskunstlaufen in der Salzburgarena statt. Dafür musste man extra eine Eisfläche anlegen. Die ganze Halle zu kühlen, erfordert sehr viel Strom und damit hohe Kosten . . . 

Donnerstag beginnt die erste WM in der Stadt Salzburg seit jener im Radsport 2006. Die Synchroneiskunstlauf-Weltmeisterschaft wird am Abend in der Salzburgarena offiziell eröffnet, die Bewerbe der weltbesten Teams starten Freitag (17 Uhr) mit dem Kurzprogramm. Doch warum eigentlich in der Salzburgarena und nicht in der Eishalle?

Eismeister nahm extra Urlaub
Das hat den einfachen Grund, dass man in der Planung noch nicht wusste, dass die Eisbullen in der ICE Hockey League so früh die Segel streichen mussten. Denn Eishockey und eine WM wäre im Volksgarten nicht vereinbar gewesen. Deshalb entschied man sich für die Salzburgarena und legte dort kurzerhand eine Eisfläche (28 mal 60 Meter) an. Begonnen hat der Aufbau am 25. März mit der Anlieferung von acht Tonnen Material. Am Tag darauf wurden die ersten Matten und Kühlschläuche aufgelegt. „Dann wird Millimeter für Millimeter aufgespritzt“, erklärt Organisatorin Carmen Kiefer. Tochter Julia ergänzt: „Einer der Eismeister aus der Eishalle im Volksgarten hat sich extra eine Woche Urlaub genommen, dass er uns beim Aufbau helfen kann. Er findet unseren Sport voll cool.“ 

Die Kühlflüssigkeit soll das insgesamt acht Zentimeter dicke Eis von unten stabil bei einer Temperatur von minus zehn Grad halten. Während den Bewerben kommt extra eine Eismaschine zum Einsatz, die zuletzt bei den Olympischen Spielen in Mailand in Verwendung war.

Wermutstropfen an der ganzen Geschichte? „Für diese zwei Wochen habe ich einen Energieverbrauch von 100.000 Kilowattstunden, was mit den Energiepreisen ganz lustig ist“, seufzt die Veranstalterin.

Dennoch ist es den ganzen Aufwand wert. Nach der Bewerbung 2023 hat ihr Team seither auf diese Großveranstaltung vor der Haustüre hingearbeitet. 200 bis 250 Menschen helfen in diesen Tagen, um während der Veranstaltung alles reibungslos über die Bühne zu bringen. „Es war immer unser Ziel, dass wir einmal daheim eine WM veranstalten“, wird dieser Traum von Kiefer jetzt Wirklichkeit.

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