Vorwürfe in Paris

Betreuer sollen Schulkinder missbraucht haben

Ausland
03.04.2026 16:34
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Paris sind seit Jahresbeginn 31 Mitarbeitende der Nachmittagsbetreuung wegen des Verdachts sexueller Übergriffe suspendiert worden. Das teilte der neue sozialistische Bürgermeister Emmanuel Grégoire am Freitag mit. Der Kampf gegen sexualisierte Gewalt gegen Kinder sei eine „absolute Priorität“ seiner Amtszeit.

Der 48-Jährige hatte während des Wahlkampfs erstmals öffentlich gemacht, als Schulkind selbst Opfer sexueller Gewalt im Schwimmunterricht gewesen zu sein. Nun kündigte er einen 20 Millionen Euro teuren Aktionsplan an, der unter anderem eine unabhängige Kommission vorsieht, die sich mit solchen Vorwürfen befasst. Die Wut vieler Eltern, die sich in den vergangenen Monaten beschwert hatten, dass die Stadt zu wenig unternehme, sei „verständlich“.

Insgesamt wurden nun 31 Mitarbeitende der städtischen Nachmittagsbetreuung wegen des Verdachts sexueller Übergriffe suspendiert. Im Wahlkampf hatte der Pariser Bürgermeister angekündigt, die Bewerberinnen und Bewerber für die Nachmittagsbetreuung gründlicher zu prüfen und auszubilden. Zudem solle sichergestellt werden, dass Erwachsene niemals mit einem Kind allein sein dürften. Grégoire will außerdem einen Bürgerrat einberufen, um über die Gestaltung des Schulalltags zu diskutieren.

In Paris gibt es in den öffentlichen Schulen am Mittwochnachmittag keinen Unterricht. In vielen anderen Kommunen ist der Mittwoch ganz schulfrei. An diesem Tag gehen viele Schulkinder in die außerschulische Betreuung, die von den Kommunen organisiert wird.

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