Das Treffen mit dem Papst wird von der Familie als „unerwartetes Geschenk“ beschrieben. Der Pontifex hatte die Angehörigen am Mittwoch am Ende seiner Generalaudienz empfangen. Rund 3000 Menschen versammelten sich auf dem Petersplatz.
Am Ende der Generalaudienz am Mittwoch, zu der sich rund 3000 Menschen am Petersplatz versammelten, empfing Papst Leo XIV. die Angehörigen einer 15-jährigen Schülerin, die bei dem Amoklauf am Grazer BORG Dreierschützengasse am 10. Juni 2025 getötet worden war. Die Familie aus Graz – Vater, Mutter, Töchter (21 und 11 Jahre) – traf den Pontifex, um Trost zu finden und „unser Leid zu schildern – auch stellvertretend für die Familien, die ihre Kinder verloren haben, sowie für einen Lehrer, der ebenfalls Opfer des Massakers wurde“.
„Heute sind wir hier, um mit dem Papst für sie und für die unschuldigen Opfer dieser Tragödie zu beten“, sagte die 21-jährige Schwester der Getöteten, wie lokale Medien berichten. Insgesamt kamen bei dem Angriff am Grazer Gymnasium elf Menschen ums Leben.
Generalaudienz mit 3000 jungen Menschen
„Wir erleben diesen Vormittag mit Leo XIV. als ein unerwartetes Geschenk, fast wie ein Wunder. Dem Papst unseren Schmerz anzuvertrauen, ihm Fotos und Zeichnungen von ihr zu zeigen und seinen Segen zu erhalten, ist eine große Erleichterung für die Zukunft, die sicherlich nicht leicht sein wird“, so die junge Frau.
Rund 3000 junge Menschen versammelten sich für die Audienz am Petersplatz. Während der Karwoche finden sich auch dieses Jahr wieder Tausende Studierende, die an der Initiative „Univ2026“ teilnehmen, in Rom ein. Gemeinsam wollen sie „an der Seite des Papstes im Herzen der Kirche sein“, erklärte der Verantwortliche der Initiative Sergio Rizzi. Das diesjährige Thema lautet: „Brücken bauen: die Kunst des Dialogs“.
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