Die Untersuchungshaft für die mutmaßliche Spendenbetrügerin rund um den Grazer Amoklauf ist am Montag verlängert worden – wegen Tatbegehungsgefahr.
Die Frau hatte laut Polizei schon am 11. Juni 2025 – nur einen Tag nach der Amoktat mit zehn Toten – über eine internationale Online-Crowdfunding-Plattform einen Spendenaufruf gestartet. Sie gab sich dabei fälschlich als Hinterbliebene aus und lukrierte auf diese Weise mehr als 37.000 Euro Spendengeld. Davon dürfte nur ein geringer Anteil an betroffene Opferfamilien weitergegeben worden sein.
Die Untersuchungshaft ist Montagfrüh wegen Tatbegehungsgefahr verlängert worden, erklärte Christian Kroschl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, auf APA-Nachfrage. Ein Abschlussbericht im Ermittlungsverfahren liegt bisher noch nicht vor.
Die 33-Jährige aus dem Bezirk Leibnitz wurde Ende September 2025 verhaftet. Sie soll außerdem rund 23.000 Euro an Sozialleistungen unrechtmäßig bezogen haben.
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