Größter Anstieg in NÖ

Internet ist riesige Spielwiese für Kriminelle

Niederösterreich
31.03.2026 18:30

Das weite Land verzeichnet im Bereich Cybercrime österreichweit den größten Anstieg. Aber auch die Wirtschaftskriminalität nimmt weiter zu. Das und noch mehr wurde im Zuge der neuen Kriminalstatistik präsentiert. 

Die Herausforderungen für die Polizei heute und auch in Zukunft liegen in Niederösterreich im Bereich Cybercrime. Mit einem Anstieg um 32,6 Prozent liegt das weite Land mit 3341 angezeigten Fällen österreichweit auf Platz eins. Im Jahr davor waren es noch 2520 Fälle. „Diese Straftaten werden uns auch in Zukunft beschäftigen, denn es ist kein Ende in Sicht“, erklärt Stefan Pfandler, Leiter des Landeskriminalamtes NÖ, im Hinblick auf die Kriminalstatistik 2025. Heutzutage sei es wahrscheinlicher, Opfer eines Internetbetrugs als eines Diebstahls zu werden.

Stefan Pfandler, Leiter des Landeskriminalamtes NÖ, und Landespolizeidirektor Franz Popp mit der ...
Stefan Pfandler, Leiter des Landeskriminalamtes NÖ, und Landespolizeidirektor Franz Popp mit der neuen Kriminalstatistik.(Bild: LPD NÖ)

Wird weiterhin stark steigen
„Alltägliches wie Einkäufe, Behördenwege, Bankgeschäfte passiert über das Internet, das bietet Kriminellen eine große Spielwiese“, so Pfandler. Auch die Künstliche Intelligenz trägt ihren Teil dazu bei – und wird die Situation noch verschärfen. Ebenso düster, aber im bundesweiten Trend: Bei den unter Zehnjährigen stieg die Zahl der Tatverdächtigen (Diebstahl, Körperverletzung und Sachbeschädigung) um 30,7 Prozent. Auch die Wirtschaftskriminalität (Betrug, Veruntreuung) nahm um 7,4 % zu.

Mindestens jeder zweite Fall wird aufgeklärt
Aber auch Positives gibt es aus Niederösterreich zu berichten: Die Aufklärungsquote lag zum neunten Mal in Folge über der 50-Prozent-Marke (54,6 %). Mehr als jeder zweite Fall wird somit geklärt. „Das macht Niederösterreich zu einem der sichersten Bundesländer“, betont Landespolizeidirektor Franz Popp. Bei der Gesamtkriminalität ist ein leichter Anstieg um 0,7 Prozent zu verzeichnen, 50.993 Tatverdächtige wurden ausgeforscht. Eine Steigerung gibt es auch bei Gewalttaten (+2,3 %), einen Rückgang bei Wohnungseinbrüchen (- 42,4 %) und Raubdelikten (- 32,4 %).

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