Im Dezember 2024 ist das Clubheim des Fußballvereins Admira Dornbirn in Rohrbach bei einem Brand komplett zerstört worden. Doch schon bald wird der Verein eine neue Heimat haben.
Es war einer der größten Feuerwehreinsätze der vergangenen Jahre im Raum Dornbirn: Am frühen Morgen des 16. Dezember 2024 wurden viele Anrainer des Stadtteils Rohrbach durch laute Explosionen aus dem Schlaf gerissen. Die Ursache dafür war schnell ausgemacht: Das Clubheim des Fußballvereins Admira Dornbirn stand lichterloh in Flammen, dabei detonierten auch mehrere Gaskartuschen. Obwohl die umliegenden Feuerwehren binnen weniger Minuten vor Ort waren, gab es nichts mehr zu retten – das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern ab, rund 20 Mannschaften standen plötzlich ohne Räumlichkeiten da. Bis heute ist die Ursache für das Inferno nicht geklärt, Brandstiftungsgerüchte halten sich hartnäckig.
Die Bauarbeiten kommen gut voran. Für den Verein und die vielen Nutzerinnen und Nutzer der Anlage ist das ein starkes Signal

Markus Fäßler, Bürgermeister von Dornbirn
Bild: Mathis Fotografie
Firstfeier am Montag
Trotz des Unglücks ist der Spielbetrieb nie zum Erliegen gekommen. Binnen weniger Monate wurde auf dem Vereinsgelände ein kleines Containerdorf als Übergangslösung errichtet, parallel dazu starteten die Planungen für einen Neubau. Erst hatte sich der Baustart noch aufgrund eines Hochwassers verzögert, seit einigen Wochen laufen die Arbeiten aber auf Hochtouren. Mit der Firstfeier am Montag ist ein weiterer Meilenstein erreicht worden, die offizielle Eröffnung ist für September vorgesehen. Die Vereinsmitglieder dürfen sich auf veritables Schmuckkästchen freuen: Das neue Clubheim wird auf den bestehenden Fundamenten in moderner Holzsystembauweise errichtet und umfasst rund 960 Quadratmeter überdachte Fläche.
Vorgesehen sind moderne Umkleideräume, Vereinsräume sowie funktionale Bereiche für den laufenden Spiel- und Trainingsbetrieb. Die räumliche Organisation wurde gegenüber dem früheren Gebäude in einzelnen Bereichen deutlich verbessert und an aktuelle Anforderungen angepasst. Auch in technischer Hinsicht wird das Gebäude zeitgemäß und ganz im Sinne der Nachhaltigkeit ausgestattet – geplant sind ein begrüntes Flachdach sowie eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung. Die Wärmeversorgung erfolgt über Luftwasserwärmepumpen.
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