Die Stadt Feldkirch startet ein Pilotprojekt, um die Bioabfall-Qualität zu heben. Weil Störstoffe wie Plastik die Kompostierung stören, werden die Sammelfahrzeuge technisch aufgerüstet. Eine Künstliche Intelligenz (KI) scannt künftig den Inhalt der Biotonnen nach der Leerung - und zwar in Echtzeit.
Information statt Sanktionen
Das System analysiert den Müll direkt im Fahrzeug und ordnet ihn verschiedenen Fraktionen zu. Die gewonnenen Daten sollen allerdings nicht dazu dienen, Müllsünder zu bestrafen. Stattdessen plant die Stadt, jene Haushalte, wo gehäufte Probleme auftreten, gezielt über korrekte Mülltrennung zu informieren.
Abfalltrennung als Landesthema
Das Problem betrifft ganz Vorarlberg. Eine Analyse des Gemeindeverbandes vom März hat gezeigt, dass pro Kopf jährlich knapp 45 Kilogramm Biomüll anfallen. Vieles davon landet fälschlicherweise im Restmüll, während die Biotonne oft mit Fremdstoffen kontaminiert ist. Angesichts der Lässlichkeit vieler Menschen werden mittlerweile auch Sanktionsmöglichkeiten diskutiert.
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