Ein verheerendes Feuer hat in der Nacht auf Montag das Klubheim des Vorarlberger Traditionsvereins Admira Dornbirn komplett zerstört. Die einzig gute Nachricht: Menschen sind dabei nicht zu Schaden gekommen.
Ein Bild der Verwüstung bot sich am Montagmorgen im Dornbirner Stadtteil Rohrbach. Das Klubheim von Admira Dornbirn, das auch von einem Baseballverein genutzt wird, ist bis auf die Grundmauern abgebrannt.
Das Feuer dürfte vermutlich im Eingangsbereich ausgebrochen sein, die Flammen griffen dann binnen weniger Minuten auf die Holzfassade des Gebäudes über. Mit zehn Fahrzeugen und über 70 Kräften versuchte die Feuerwehr, den Vollbrand einzudämmen – was letztlich auch gelang. Das Klubheim selbst war allerdings nicht mehr zu retten.
Keine Menschen verletzt
Die gute Nachricht: Zum Zeitpunkt des Brandes waren keine Menschen im Gebäude. Auch die Einsatzkräfte blieben allesamt unversehrt – und das, obwohl gleich mehrere kleine Gasbehälter explodiert waren.
Über die Brandursache kann derzeit nur gerätselt werden, die Ermittler sind bereits vor Ort.
20 Mannschaften ohne Obdach
Auch die genaue Schadenshöhe ist aktuell noch nicht zu beziffern. Fakt ist, dass der Traditionsverein nun komplett nackt dasteht: Alle Bälle, Dressen, Duschen und das gesamte Interieur wurden zum Raub der Flammen, rund 20 Mannschaften haben keine Trainingsmöglichkeit mehr. Admira-Obmann Gerhard Ritter hofft jetzt auf die Unterstützung der Stadt. Vizebürgermeister Julian Fässler ist bereits tätig geworden. Er betont, dass die anderen Dornbirner Vereine sich bereit erklärt hätten, Räume und Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. „Und wir werden uns ganz schnell an die Arbeit machen, um das neue Klubheim zu errichten“, versichert Fässler.
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