Über das Vermögen des Lustenauer Unternehmens „Buntwerk Textildruck GmbH“ ist laut dem Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) am Landesgericht Feldkirch ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Der Betrieb soll fortgeführt werden.
Als Grund für die Insolvenz gab das Unternehmen die wirtschaftliche Krise in der Baubranche und daraus resultierende Auftragsrückgänge an. Hintergrund: Das Hauptgeschäft der „Buntwerk Textildruck GmbH“ ist die Belieferung von Bauunternehmen mit bedruckter Arbeitskleidung. Nachdem alle außergerichtlichen Sanierungsbemühungen gescheitert waren, soll das Unternehmen nun über ein Insolvenzverfahren entschuldet werden – aktuell sind die Gesamtverbindlichkeiten mit 665.000 Euro beziffert.
Quote von 20 Prozent vorgeschlagen
Der Sanierungsplan sieht vor, die Forderungen der Gläubiger mit einer Quote von 20 Prozent zu bedienen, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans – ob dieser akzeptiert wird, entscheidet sich am 13. August. Zum Masseverwalter ist der Rechtsanwalt Tobias Gisinger bestellt worden, Gläubigerforderungen können ab sofort über den AKV angemeldet werden.
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